Foto: Blick auf eine Häuserfassade auf der Margarethenhöhe

Ein städtebauliches Juwel ist die Margarethenhöhe, die als eines der schönsten Beispiele für die deutsche Gartenstadtidee gilt. Der idyllische Stadtteil wurde 1906 von Margarethe Krupp anlässlich der Hochzeit ihrer Tochter Bertha gestiftet. Nach Plänen des Architekten Georg Metzendorf entstanden komfortabel ausgestattete Wohnungen in höchstens zweigeschossigen Häusern für Arbeiter und Angestellte.

Obwohl die
Siedlung ein Bild der Geschlossenheit bietet, gleicht kaum ein Haus dem anderen. Variierende Gestaltungselemente wie Erker und Laubengänge, geschwungene Giebel, Pilaster und Natursteinsockel geben jedem Haus ein eigenes Gesicht. Das Ruhr Museum betreut eine nach historischem Vorbild eingerichtete Musterwohnung auf der Margarethenhöhe. Die Siedlung wurde 1987 unter Denkmalschutz gestellt.

Information / Führungen:
Führungen durch die Margarethenhöhe führt die Bürgerschaft Essen-Margarethenhöhe e.V. durch
Anmeldung: Tel.: +49 / (0)  201 / 71 24 55 oder 71 28 40

Führungen durch die Musterwohnung veranstaltet das Ruhr Museum
Anmeldung: +49 / (0) 201 88 45 200, E-Mail:  info@ruhrlandmuseum.essen.de

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