Radverkehr

Essen ist seit 1995 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Städte, Kreise und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen. Seitdem hat sich viel für den Radverkehr getan.

Auf über 200 Kilometer Länge ist das Radverkehrsnetz in Essen gewachsen. Von Radwegen und Fahrradstraßen im Stadtgebiet bis zu den ehemaligen Trassen der Zechenbahnen im Grünen reicht das Streckennetz. Mehr als 100 Kilometer des Hauptroutennetzes sind mit speziellen Radwegweisern ausgestattet, die für die richtige Orientierung sorgen. Dazu dient auch der Essener Fahrradstadtplan, der neben den Routen auch Radwege und Sehenswürdigkeiten enthält.

An 14 Bahnhöfen und drei EVAG-Haltestellen stehen rund 170 Fahrradboxen zur Verfügung, die besonders dem kombinierten Weg mit Fahrrad und Bus und Bahn dienen. Im gesamten Stadtgebiet stehen an wichtigen Zielen weit über 3.000  Fahrradständer bereit.

Der Essener Fahrrad-Kalender erscheint jedes Jahr im April und führt bis Oktober alle Termine rund um das Radfahren auf.
Wer sich auf eigene Faust auf das Rad schwingen möchte, kann auf bisher sieben ausgearbeitete Tourenvorschläge im Stadtgebiet zurückgreifen.

Anlässlich des Kulturhauptstadtjahrs 2010 präsentierte die Stadt Essen eine neue Ausstellung zur Geschichte und Entwicklung von Verkehrswegen in Essen und der umliegenden Region. Die Ausstellung greift das Leitmotiv der Kulturhauptstadt RUHR.2010 "Wandel durch Kultur  -  Kultur durch Wandel" auf. Zehn Tafeln zeigen Beispiele für den Strukturwandel im Ruhrgebiet anhand einiger markanter Verkehrswege.
Mehr zur Ausstellung erfahren Sie unter nebenstehendem Link.