Stadtentwicklung
ThyssenKrupp-Quartier
Schnell informiert:
Klimaschutz in der Stadtentwicklungsplanung:
Foto A40:
Weitere Informationen:
Download Mobilitätsband A40|B1:
Masterplan Ruhr 2030:
Leitlinien und Projekte
STEP 2015+:
Anfang 2005 startete unter der Moderation des Büros für Kommunal- und Regionalplanung Essen (BKR) der Stadtentwicklungsprozess Essen - Perspektive 2015 + (STEP).
Die Analysen, Prognosen, Handlungsfelder und Impulsprojekte der Phase I wurden ab Frühjahr 2006 in einer zweiten Phase in Perspektiven, Planungen und Projekte im Rahmen eines stadtweiten Diskussions- und Beteiligungsprozesses überführt. Die Berichte zu den Perspektiven Infrastruktur, Wirtschaftsflächen, Wohnen, Innenstadt, Raumorientierung und Freiraum schafft Stadtraum liegen jetzt vor.
Broschüre Stadtentwicklung:
Die Broschüre Stadtentwicklung Essen Perspektive 2015+ informiert in komprimierter Form über die bestimmenden Grundzüge, Leitlinien und Ziele der städtebaulichen Entwicklung. Darüber hinaus eröffnet sie einen kurzen Ausblick auf die zukünftigen Aufgaben der Stadtentwicklung.
Krupp-Gürtel / ThyssenKrupp-Quartier:
Der Krupp-Gürtel stellt auf 230 Hektar in direkter Nachbarschaft zur Essener City das größte und eines der spannendsten Stadtentwicklungsgebiete der Region dar. Auf der Grundlage des Rahmenplanes von 2001 bieten sich ausgezeichnete Chancen für die Entwicklung von neuen Wohn- und Bürostandorten sowie von hochwertigen Gewerbegebieten. Zentrales Grundgerüst der Entwicklung sind der Berthold-Beitz-Boulevard als neue Hauptverkehrsader und der neue Krupp-Park. Beide Projekte sind im ersten Bauabschnitt fertig gestellt und wurden 2009 den Bürgern übergeben.
Der ThyssenKrupp-Konzern hat an diesem traditionsreichen Standort seine neue Unternehmenszentrale als Zentrum seiner weltweiten Aktivitäten errichtet und in Betrieb genommen. Das ThyssenKrupp Quartier wird zum Identifikationssymbol für 190.000 Mitarbeiter weltweit und gleichzeitig zum Herzstück des Krupp-Gürtels. Aktuelle Planungen beschäftigen sich mit den weiteren Bauabschnitten des Krupp-Parks und des Berthold-Beitz-Boulevards, mit der Verlagerung eines Fachmarktzentrums sowie mit einem hochwertigen Wohngebiet an der Schnittstelle zum Stadtteil Altendorf.
Klimaschutz in der Stadtentwicklungsplanung:
Klimaschutz ist als wesentlicher Aspekt einer nachhaltigen Entwicklung bereits seit langem eine Daueraufgabe im Bereich der Stadtentwicklungsplanung.
Vor diesem Hintergrung sind kompakte Stadtstrukturen, kurze Wege, Funktionsmischung, Verkehrs- und Mobilitätsmanagment, effizienter und energiesparender öffentlicher Nahverkehr, großzügige Freiflächen und wohnortnahes Grün wichtige Voraussetzungen zur Abmilderung des Klimawandels.
Mobilitätsband A40|B1:
Am 06.05.2010 hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung den Regionalen Masterplan A40|B1 (scheuvens + wachten, Dortmund) und das Gestalthandbuch A40|B1 (Planungsgemeinschaft orange.edge, Gelsenkirchen und Davids | Terfrüchte + Partner, Essen) zur Kenntnis genommen. Die Erarbeitung der zwei Planwerke erfolgte im Auftrag der Städte Moers, Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Bochum, Dortmund und Unna sowie der Gemeinde Holzwickede.
Von allen Stadtoberhäuptern der Anrainerstädte wurde am 12.07.2010 ein stadtregionaler Kontrakt, in dem sich die Städte verpflichten, im Sinne des Regionalen Masterplanes die Attraktivität und das Selbstbewusstsein der Metropolregion Ruhr zu stärken und die Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen Metropolräumen zu verbessern, gemeinsam unterzeichnet.
Zum Gestalthandbuch wurde ein Kontrakt zwischen den Städten und dem Straßenbaulastträger Straßen.NRW geschlossen, so dass eine Umsetzung der im Handbuch beschriebenen Grundregeln verpflichtend für alle Beteiligten ist.
Masterplan Ruhr 2030:
Unter dem Dach der Städteregion Ruhr 2030 haben sich die Kommunen Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Bochum, Hagen, Dortmund und Hamm zusammengeschlossen, um regionale Kooperation durch gemeinsames Planen und Handeln zu praktizieren.
Als Städteregion Ruhr haben die Städte gemeinsam den Masterplan Ruhr 2008 erarbeitet. Der Masterplan Ruhr 2008 beinhaltet eine umfassende Analyse zu den Handlungsfeldern Wohnen, Städtebau und Stadtentwicklung sowie Region am Wasser. Getreu ihrem Motto "Kooperation und Eigensinn" stellen die Städte aktuelle Entwicklungen aus den jeweiligen Kommunen vor, und zugleich arbeiten sie das regional Verbindende heraus. Für alle Handlungsfelder definiert der Masterplan Ruhr 2008 Leitlinien und Ziele, die zukünftig gemeinsam verfolgt werden sollen.
