Europäisches Jahr
Seit 1983 ruft die Europäische Union „Europäische Jahre“ aus und stellt sie unter ein bestimmtes Thema. Für themenbezogene Projekte können von der Europäischen Kommission Fördergelder beantragt werden. Die Themen werden mehrere Jahre im Voraus festgelegt.
2012 "Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen"
In Zeiten eines besonderen demografischen Wandels in dem die Jüngeren weniger und die Älteren mehr werden, ist dies ein wichtiges Signal. Die Herausforderungen dieses Wandels zu meistern und seine Chancen sinnvoll zu nutzen, sind wichtige Aufgaben für die gesamte Gesellschaft. Ziel des Europäischen Jahres ist es, die Schaffung einer Kultur des aktiven Alterns in Europa zu erleichtern, deren Grundlage eine Gesellschaft für alle Altersgruppen bildet.
Auf deutscher Seite erfolgt die Umsetzung des Europäischen Jahres durch die nationale Koordinierungsstelle im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Zur organisatorischen Unterstützung ist eine Geschäftsstelle eingerichtet worden, die von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) und der Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. (FfG) getragen wird.
Ziel ist, die Schaffung einer Kultur des aktiven Alterns als Grundlage einer Gesellschaft für alle Altersgruppen.
Es betrifft folgende Bereiche: Arbeitsmarkt, Erwachsenenbildung, Freiwilligentätigkeit, Beteiligung an sozialen Aktivitäten, Altern in Gesundheit.
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2013 „Europäisches Jahr der Bürgerinnen und Bürger“
„Der freie Personenverkehr ist das Recht, das den Bürgerinnen und Bürgern der Europäischen Union am stärksten am Herzen liegt. Dieses Recht ist mit der Unionsbürgerschaft untrennbar verbunden. Der schrittweise Abbau der EU-Binnengrenzen für Waren, Dienstleistungen und Personen hat den Unternehmen und den Bürgern riesige Vorteile verschafft. Ich möchte auf unseren Errungenschaften aufbauen und dafür sorgen, dass alle EU-Bürger ohne Probleme in einen anderen EU-Mitgliedstaat reisen, dort einkaufen, studieren oder sich niederlassen können”, sagte Viviane Reding, Vizepräsidentin der EU-Kommission und zuständig für das Ressort Justiz und Bürgerschaft. „Wenn die Europäer ihre Rechte nicht kennen, können sie sie auch nicht wahrnehmen. Derzeit haben 48% der Europäer das Gefühl, nicht gut über ihre Rechte Bescheid zu wissen. Das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger wird dazu beitragen, dieses Defizit zu beheben. Es wird uns eine gute Gelegenheit bieten, erneut aufzuzeigen, was die Europäische Union für jeden einzelnen von uns tun kann."
An Fördermitteln wurde ein Betrag von 1 Mio. Euro vorgeschlagen. Ein Termin für die endgültige Entscheidung ist noch nicht gefunden.
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