Preise und Auszeichnungen

Bewerbung um die Ausrichtung der "Klima-Expo 2020"

Zusammen mit der Stadt Mülheim an der Ruhr bewirbt sich Essen um die Ausrichtung der Klima-Expo im Jahr 2020. Mit der Weltausstellung rund um das Thema Klimaschutz wäre die Stadt Essen nach der "Kulturhauptstadt 2010" wieder Schauplatz der Welt.

Bewerbung um "European Green Capital 2015"

Die Stadt Essen und das gesamte Ruhrgebiet bewerben sich um den von der EU-Kommission ausgelobten Preis für die umweltfreundlichste Stadt Europas im Jahr 2015.

Preisträger werden Städte, die sich im besonderem Maße für hohe Umweltstandards, Verbesserung der Umweltbedingungen und nachhaltige Entwicklungen einsetzen.

"European Employee Volunteering Award 2011"

Im Februar 2011 wurde die Stadt Essen in der Kategorie "Öffentliche Verwaltungen" für das Projekt "ESSEN.aktiv" mit dem Sonderpreis als besonders empfehlenswerte Initiative ausgezeichnet.

Seit 2006 ermöglicht "ESSEN.aktiv" Auszubildenden der Stadtverwaltung und der Entsorgungsbetriebe Essen, sich während ihrer Ausbildung in einem gemeinnützigen Projekt zu engagieren. Im Kulturhauptstadtjahr 2010 wurde "ESSEN.aktiv" erstmalig für alle Beschäftigten angeboten.

Eine langfristige Fortführung des Projekts ist geplant.

"European Energy Award"

Die Stadt Essen ist seit Januar 2011 offiziell eine europäische Energie- und Klimaschutzkommune und wurde mit dem "European Energy Award" ausgezeichnet.

Der "European Energy Award" ist der Preis für umsetzungsorientierte Energie- und Klimaschutzpolitik in Städten, Gemeinden und Landkreisen.

In den Bereichen „Organisation des Themas Umweltschutz“ und "Mobilität" konnte Essen besonders punkten.

Außerdem wurde die Stadt für den "Leitfaden für eine energetisch optimierte Stadtplanung" geehrt.

"Mitgliedschaft Covenant of Mayors"

Das "Covenant of Mayors" ist eine europäische Bewegung, an der zahlreiche lokale und regionale Autoritäten teilnehmen. Sie verpflichten sich auf freiwilliger Basis, die Energieeffizienz und den Gebrauch erneuerbarer Energiequellen zu fördern sowie das EU-Ziel – Reduktion der CO2-Emmission um 20% bis 2020- zu erreichen bzw. zu übertreffen.

Essen Kulturhauptstadt Europas 2010

Aus Gründen des Reglements bewarb sich die Stadt Essen als Bannerträgerin für die 53 Revierstädte um den Titel „Kulturhauptstadt Europas“. Die konkrete Bewerbungsphase dauerte fast drei Jahre und stand unter dem Motto „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“. Im Mai 2004 entschied die NRW-Jury, dass „Essen für das Ruhrgebiet“ auf Bundesebene antreten dürfe. Im nationalen Wettbewerb konkurrierte „Essen für das Ruhrgebiet“ mit neun anderen Städten, darunter Bremen, Lübeck, Potsdam, Görlitz und Regensburg. Im März 2005 stand dann fest, dass Deutschland im Wettbewerb bei der Europäischen Union durch die sächsische Stadt Görlitz und Essen vertreten sein würde. Am 13. November 2006 gab eine von EU-Gremien eingesetzte Jury schließlich offiziell bekannt, dass „Essen für das Ruhrgebiet“ zur Kulturhauptstadt Europas 2010 ernannt worden sei. Die EU fördert die jeweilige Kulturhauptstadt mit einem einmaligen Zuschuss von 1,5 Millionen Euro. Das Kulturhauptstadtprogramm war sehr vielschichtig und umfangreich, etwa 1.000 Veranstaltungen fanden allein in Essen statt. Essen präsentierte sich mit großer Gastfreundschaft und Weltoffenheit.

Die Nachhaltigkeit der Projekte sollen durch den Regionalverband Ruhr und verschiedene Gesellschaften gesichert werden; die KulturRuhr GmbH, die Ruhrtourismusgesellschaft, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft, European Center for Creative Economy „ECCE“.

Weiter Informationen hierzu finden Sie unter dem folgenden Link der RUHR 2010

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