Städtenetz Soziale Stadt NRW
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Soziale Stadt NRW:
Die Soziale Stadt gemeinsam gestalten!
Zielsetzung
Ziel des Städtenetzes Soziale Stadt NRW ist es, Stadtteilentwicklung voranzutreiben - dort, wo es besonders wichtig ist, mit lokaler und landesweiter Orientierung zugleich. Im Vordergrund steht die Umsetzung von Projekten, die dazu beitragen, das allgemeine Lebensumfeld in den Stadtteilen nachhaltig zu verbessern. Da es dafür stets mehrere wirkungsvolle Ansätze und Lösungen geben kann, arbeitet das Städtenetz Soziale Stadt NRW sach- und ebenenübergreifend. Neben Kooperationen auf kommunaler und Landesebene sowie Partnerschaften mit wissenschaftlichen Institutionen wird vor allem der kollegiale Austausch zwischen den Fachleuten der Sozialen Stadt genutzt, die an ähnlichen Fragestellungen arbeiten.
Kompetenz- und Informationstransfer
Das Städtenetz Soziale Stadt NRW leistet einen interdisziplinären Wissens- und Informationstransfer, gibt Impulse für die Projektarbeit und -förderung vor Ort. So bietet es den kurzen Draht zwischen all denen, die an ähnlichen Fragestellungen arbeiten:
- den Stadtteilkoordinatoren,
- den kommunalen Verwaltungen und ihren Kooperationspartnern in den Stadtteilen,
- renommierten Institutionen aus dem Bereich von Wissenschaft und Beratung,
- verschiedenen Dienststellen des Landes und der Bezirksregierungen.
Zusammenarbeit und Austausch
Auf vielfältige Weise finden Zusammenarbeit und Austausch statt.
So entsteht eine große Informationsdichte in offener Gesprächsatmosphäre
- in regelmäßigen Treffen und Sitzungen,
- mit der Durchführung von gemeinsamen Veranstaltungen (z.B. Fortbildungen, Workshops, Exkursionen und Tagungen),
- über eigene Publikationen.
Integrierter, raumorientierter und ebenenübergreifender Ansatz
Im Vordergrund steht die Absicht, die Suche nach sinnvollen Lösungen für die Aufgaben der "Sozialen Stadt" für die kommunalen Mitarbeiter/innen zu vereinfachen, weil sie sich auf das Netzwerk stützen können.
Häufig geht es dabei um folgende Themen:
- Bürgerbeteiligung und -aktivierung,
- Herstellung lokaler Öffentlichkeit,
- Einbindung der Institutionen in den Stadtteil,
- Förderung der lokalen Ökonomie,
- Gender Mainstreaming,
- Beschäftigung und Qualifizierung,
- Schule, Kultur und interkulturelles Zusammenleben,
- Organisation, Finanzierung und Management von Stadtteilprojekten,
- Wohnungs- und Städtebau,
- Prävention in den Bereichen Sicherheit und Gesundheit,
- Stadtteilmarketing und Imageaufwertung,
- Methoden und Instrumentarien zur effektiven Verknüpfung unterschiedlicher Sachebenen.
Weitere Aufgaben
Zusätzlich wird die Arbeit in den Stadtteilen durch systematische Analysen, Zielfindung und Evaluation weiter optimiert und professionalisiert. In praxisbezogener Forschungsarbeit entstehen dabei neue Formen gebietsbezogener Informationen, die gleichermaßen im lokalen Bezug wie in überregionaler Betrachtung eingesetzt werden können.
Lobbyarbeit in eigener Sache


