Fallstudie der Stadt Essen

zur Erprobung der NKF-Vorschriften im Rahmen des Modellprojektes "NKF-Gesamtabschluss"

Die Fallstudie ist der praktische Beitrag der Stadt Essen als Modellkommune im Projekt des Innenministeriums NRW zur Erprobung der NKF-Vorschriften bei der Erstellung eines "NKF-Gesamtabschlusses".

In der Fallstudie wird die Vorgehensweise der Stadt Essen im Rahmen einer Probekonsolidierung von sieben ausgewählten Beteiligungsgesellschaften dargestellt.

Eine zentrale Erkenntnis der Fallstudie liefert die Abgrenzung des Konsolidierungskreises der Stadt Essen, also der in den Konsolidierungskreis einzubeziehenden Unternehmen. Das Beteiligungsportfolio der Stadt Essen umfasst zur Zeit 69 Gesellschaften, wovon lediglich 19 Gesellschaften in den Vollkonsolidierungskreis einzubeziehen sind.

Bei der Auswahl der Beteiligungsgesellschaften für die Probekonsolidierung im Rahmen der Fallstudie wurden 7 verbundene Unternehmen festgelegt, die das Kriterium der Wesentlichkeit bzw. Besonderheit erfüllt haben. Unter den 7 Betrieben ist ein Teilkonzern mit drei Tochtergesellschaften zu finden, eine unmittelbare Tochtergesellschaft mit gesonderten Buchführungsvorschriften (Pflege-Buchführungsverordnung - PBV) sowie eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Essen.

Alle Konsolidierungsfragen sowie die Vereinfachungsvorschläge in der Essener Fallstudie sind das Ergebnis einer sorgfältigen Abwägung zwischen der Wesentlichkeit, der Wirtschaftlichkeit und der steuerungsrelevanten Aussagekraft des aufzustellenden Gesamtabschlusses.

  

Kontaktinfo

Kontakt

Finanzbuchhaltung und Stadtsteueramt

Symbol: E-Mail verschicken  +49 (0)201 88 21112