Helden: verehrt - verkannt - vergessen

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2008/09

Am 1. September 2008 startete der neue Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren haben die Möglichkeit, den Spuren bekannter und unbekannter Heldinnen und Helden vor Ort nachzugehen. Zu allen Zeiten hat es Menschen gegeben, deren Einstellung und Handeln als heldenhaft galt. Oft sind Straßen, Plätze oder Denkmäler nach ihnen benannt. Nicht alle, die in früheren Zeiten verehrt wurden, sind aus heutiger Sicht noch als Helden anzusehen. Andere, die oft im Verborgenen wirkten, erfuhren zum Zeitpunkt ihres Handels hingegen keine Würdigung oder wurden gar verfolgt. Heute nennt man sie oft die "stillen Helden“. Was sagt das über unsere Einstellung zu Vorbildern aus, über unsere Werte? Womit ist der Wertewandel zu erklären? Spannende Fragen, deren Beantwortung durch Recherche in Archiven und in Gesprächen mit Zeitzeugen gelingen kann!

Der Bundespräsident, der die Schirmherrschaft über den Wettbewerb übernommen hat, schreibt: "Das kritische Hinterfragen historischer Heldenfiguren und die Suche nach Menschen, deren vorbildliches Handeln bislang nicht im Scheinwerferlicht der Geschichte steht, kann unseren Blick schärfen für das, was im Leben des Einzelnen und der Gemeinschaft wirklich zählt: Zivilcourage, Tapferkeit, uneigennütziges Handeln.“

Das Stadtarchiv Essen hat für alle interessierten Schulen eine umfangreiche Ideenliste zu Themen zusammengestellt, die im Rahmen des o.g. Geschichtswettbewerbs auf Grund von im Stadtarchiv Essen und im Archiv Ernst Schmidt vorhandener Materialien von Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgangsstufen und Schulformen erarbeitet werden können.

Das Stadtarchiv bietet Hilfestellung bei der Einweisung in die Archivmaterialien und Beratung bei der Erstellung eines Konzeptes für die Wettbewerbsarbeit an.

Einsendeschluss ist der 28. Februar 2009.

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Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv

Historische Bildungsarbeit

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