Gesundheit
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Essen gilt als die "Gesundheitsstadt". Dieser Titel resultiert nicht allein aus der Tatsache, dass die Gesundheitsbranche mit über 42.000 Arbeitsplätzen in Essen ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor ist. Vielmehr eröffnen die globalen Wachstumsprognosen für die Gesundheitswirtschaft in Verbindung mit den vorhandenen Forschungspotenzialen an Universität, Uniklinikum und weiteren führenden Krankenhäusern bedeutende Chancen.
Drei aktuelle Beispiele für die Verknüpfung von medizinischer Forschung und Versorgung auf höchstem internationalen Niveau sind das "Westdeutsche Protonentherapie Zentrum Essen" am Uniklinikum, das "Erwin L. Hahn Institute for Magnetic Resonance Imaging" auf Zeche Zollverein und das Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) an der Universität Duisburg-Essen.
Um die Forschungspotenziale in Arbeitsplätze und Wertschöpfung umzusetzen, engagiert sich die EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH für die Beratung und Förderung von Existenzgründern. Dazu gehört auch die Vermittlung von geeigneten Standorten, wie zum Beispiel das Essener Technologie- und Entwicklungscentrum ETEC, das Gründerzentrum TripleZ oder das "Medizinische Zentrum" an der Hindenburgstrasse.
Weiterhin kooperiert die EWG mit der Startbahn MedEcon Ruhr, die jährlich den bundesweit einzigen Businessplanwettbewerb in der Medizinwirtschaft durchführt: In diesem Rahmen verleiht sie gemeinsam mit der IEW - Interessengemeinschaft Essener Wirtschaft e.V. den Essener Gründerpreis für Gesundheitswirtschaft. Dieser beinhaltet neben verschiedenen geldwerten Unterstützungsangeboten ein Preisgeld in Höhe von EUR 5.000.
Ein weiterer Baustein der Branchenförderung ist der vorbildliche Netzwerkaufbau. Das Netzwerk "Essen forscht und heilt", bestehend aus allen institutionellen Anbietern der Essener Medizin sowie der Gesundheitswirtschaft, und der gemeinsame Branchentreff "Medical Wednesday" ermöglichen Information, Kommunikation und Kooperation zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Versorgung. Die Geschäftsstelle "Essen forscht und heilt" liegt bei der EWG.
Das Gesundheitsportal www.essen.de/gesundheit bietet ein umfassendes Informationsangebot zu Dienstleistungen und Angeboten rund um die Gesundheit in Essen. Neben aktuellen Berichten und Veranstaltungsankündigungen können weitreichende Information zum Gesundheitsstandort Essen abgefragt werden.
Eine enge Kooperation zwischen Unternehmen der Gesundheitsbranche und der Informationstechnologie ist eine der Zielformulierungen für die Zukunft. Intelligente IT-Lösungen für Ärzte, Krankenhäuser, Krankenkassen usw. gewinnen rasant an Bedeutung. Die EWG als Mitbegründer der Netzwerke "Essen forscht und heilt" und "networker essen" sieht sich als Katalysator für innovative Produkte und Dienstleistungen an der Schnittstelle zwischen Gesundheit und Informationsverarbeitung vor Ort. Verdeutlicht wird diese Entwicklung auch durch den jährlich in Essen stattfindenden Fachkongress "IT-Trends Medizin/Health Telematics" und die Einrichtung der bundesweit beachteten Modellregion Bochum-Essen zum Aufbau einer Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen.
Ansprechpartner
EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH
Carsten Richter
E-Mail:
carsten.richter@ewg.deTelefon:
0201 / 82024-29Telefax:
0201 / 82024-95Winfried Book
E-Mail:
winfried.book@ewg.de Telefon:
0201 / 82024-0Telefax:
0201 / 82024-93 