Forschung und Entwicklung
Der F&E-Standort Essen
Der Wirtschaftsstandort Essen verfügt im Bereich Forschung und Entwicklung über erhebliche Potenziale. Know-how und Produkte der Essener Unternehmen werden durch die wissenschaftliche Forschung und Entwicklung der Universität Duisburg-Essen und zahlreicher außeruniversitärer Einrichtungen ideal ergänzt. Essen ist zugleich Mittelpunkt der Technologieregion Metropole Ruhr mit einer einzigartigen Konzentration von F&E-Kapazitäten. Essener Forschung und Entwicklung ist auch international gefragt. Besondere Bedeutung für den Standort Essen haben dabei die F&E-Branchenkompetenzen in den Themenfeldern- Energie
- Umwelt & Wasser
- IuK
- Gesundheit
- Kreativwirtschaft
- Bildung
Dies sind gleichzeitig die Zielbranchen, die im Essener Standortprofilierungsprozess in Kooperation mit lokalen und regionalen Netzwerkpartnern weiter gestärkt und entwickelt werden. Der Standortprofilierungsprozess Essen ist ein Kooperationsmodell der Stadt Essen und der Essener Wirtschaft zur kontinuierlichen Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Essen.
Die EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH initiiert und betreibt gemeinsam mit ihren Gesellschaftern und Partnern in diesem Zusammenhang branchenorientierte Wirtschaftsförderung als aktives Clustermanagement.
F&E-Kompetenzträger, Institutionen und Netzwerkpartner (Auswahl)
Die DMT ist ein unabhängiges Ingenieur- und Consultingunternehmen mit Schwerpunkt auf den Gebieten Rohstofferkundung und Geologie, Produktprüfung und Gebäudesicherheit, Bau und Infrastruktur, Bergbau und Kokereitechnik sowie Industrielle Prüf- und Messtechnik.
Die DMT betreibt Forschung und Entwicklung in verschiedenen Segmenten, unter anderem im Bereich der konventionellen und der regenerativen Energien, der Geophysik und der Geodäsie.
ef.Ruhr GmbHIm Oktober 2003 wurde der Kooperationsvertrag zur Gründung des Energieforschungsverbundes Ruhr "ef.Ruhr" unterzeichnet. Partner dieser Public-Private-Partnership sind die Ruhruniversitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen sowie der Initiativkreis Ruhrgebiet mit seinen nationalen und internationalen Partnern, die Greif-Stiftung und die Projekt Ruhr GmbH. Ziel des Forschungsverbundes ist die Bündelung der im Ruhrgebiet vorhandenen umfangreichen Kompetenzen der Hochschulen in allen Bereichen der Energieforschung und der modernen Kraftwerkstechnik. Die Arbeit der "ef.Ruhr" ermöglicht es, große und komplexe Forschungsaufträge aus der Industrie, die eine koordinierte Zusammenarbeit mehrerer Fakultäten und Fachrichtungen erfordern, zu akquirieren und erfolgreich durchzuführen.
SSC - Science Support Centre
Das Science Support Centre (SSC) ist die Nachfolgeeinrichtung des ehemaligen FET. Das SSC macht das in Forschung, Entwicklung und Weiterbildung bestehende Potenzial der Universität Duisburg - Essen bekannt und erschließt es zielgruppenspezifisch. In erster Linie nimmt die Zentralstelle informierende, beratende und vermittelnde Funktionen wahr.
Die FOM Hochschule für Oekonomie und Management wurde 1993 als erste deutsche Fachhochschule in der Trägerschaft von Wirtschaftsverbänden gegründet. Diese Verbände repräsentieren die Wirtschaft der Ruhrregion, vom mittelständischen Familienbetrieb bis zum Weltkonzern, und tragen dazu bei, die für Fachhochschulen so wichtige Praxisnähe zu sichern. Heute liegt die Trägerschaft der FOM bei der gemeinnützigen Stiftung »BildungsCentrum der Wirtschaft«.
Traditionell obliegt den Fachhochschulen als zentrale Aufgabe die praxisorientierte Lehre. Daneben wird verstärkt praxisorientierte Forschungsarbeit erwartet. Für die FOM ist die parallele Wahrnehmung beider Aufgabenkomplexe von jeher ein Wesensmerkmal. Aufgrund ihrer Trägerschaft und der Berufstätigkeit ihrer Studierenden befindet sich die FOM im ständigen fachlichen Dialog mit Industrie und Wirtschaft.
Gaswärme-Institut e.V. Essen (GWI) Das GWI verknüpft erfolgreich die Grundlagenforschung mit der Entwicklung praxisgerechter Lösungen für die Gasanwendung in Haushalt, Gewerbe und Industrie. Durch öffentlich und industriell geförderte Forschungsvorhaben ist das GWI aktiv an der Weiterentwicklung von technischem Know-how beteiligt. Schwerpunkt ist heute neben anwendungsorientierter Forschung die Aus- und Weiterbildung von Handwerkern und Ingenieuren.
Kulturwissenschaftliches Institut
Das Kulturwissenschaftliche Institut in Essen ist ein interdisziplinäres Forschungskolleg in der Tradition internationaler advanced-study Institute. Es dient als Kristallisationskern für fachübergreifende Debatten und Forschungen im Bereich kulturwissenschaftlicher Grundsatzprobleme, die durch fachspezifische Fragestellung allein nicht beantwortet werden können.
RWI- Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.Das RWI ist eine unabhängige und gemeinnützige Einrichtung der wissenschaftlichen Forschung, die sich mit der Beobachtung und Analyse der Wirtschaft und ihrer Entwicklung befasst.
GfS Gesellschaft für Simulatorschulung mbH,
KSG - Kraftwerks-Simulator-Gesellschaft mbH
Das Simulatorzentrum der GfS - Gesellschaft für Simulatorschulung mbH und der KSG - Kraftwerks-Simulator-Gesellschaft mbH schult das verantwortliche Betriebspersonal fast aller deutschen Kraftwerke und eines niederländischen Kraftwerkes – und das bereits seit 1987. Bis Ende 2011 standen den jährlich über 2.500 Kursteilnehmern aus 17 Kernkraftwerken 14 Simulatoren zur Verfügung, an denen die Teilnehmer lernten, ihr Kernkraftwerk unter allen denkbaren Betriebsbedingungen zu bedienen und zu verstehen. Aufgrund des Atomausstiegsbeschlusses der Bundesregierung wird ab 2012 die Zahl der Simulatoren auf acht Simulatoren für zehn Kernkraftwerke reduziert – das Essener Simulatorzentrum bleibt aber nach wie vor die weltweit größte Einrichtung ihrer Art.
Universität Duisburg-EssenDie Universität Duisburg-Essen hat ihren Standort im Zentrum der dichtesten Hochschullandschaft Europas. Rund 24.000 Studierende sind in den 14 Fachbereichen am Campus Essen eingeschrieben. An die 6.000 wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier beschäftigt.
Universitätsklinikum Essen
Das Universitätsklinikum Essen ist ein Zentrum der medizinischen Spitzenversorgung, das für die Gesundheitsversorgung der Menschen in der Metropole Ruhr von großer Bedeutung ist. Als Krankenhaus der Maximalversorgung verfügt es heute über rund 50 Kliniken und Institute mit einer Kapazität von 1.291 Betten. Das breite Angebot an interdisziplinärer Krankenversorgung, Forschung und Lehre hat dem Universitätsklinikum Essen hohes internationales Ansehen in zahlreichen Disziplinen eingebracht. Beispielhaft dafür sind die Anwendung neuester Methoden in der Onkologie, Transplantation und bei Herz- und Kreislauferkrankungen. Daneben sind als weitere Schwerpunkte das Perinatalzentrum, das Zentrum für Unfallverletzte sowie die Behandlung der AIDS-Patienten und des Schlaganfalls (Stroke-Unit) ausgezeichnet.
Zentrum für Türkeistudien
Die Zielsetzungen des Zentrums für Türkeistudien sind die Intensivierung der deutsch-türkischen Beziehungen, Förderung des Wissens- und Informationsstandes über die Türkei und die türkischen Migranten in Europa, Förderung der Zusammenarbeit zwischen der Türkei, Deutschland und europäischen Staaten, Forschung, Öffentlichkeitsarbeit.
F&E-Standorte
Einige Standorte in Essen sind in besonderer Weise für die Ansiedlung von Unternehmen und Institutionen im Themenfeld F&E geeignet. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie in der Rubrik Immobilien unter "Technologiestandorte".
