weststadt
In direkter Nachbarschaft zur historischen Essener Innenstadt und dem in Planung befindlichen Universitätsviertel liegt Essens neue "weststadt". Auf dem bis in die achtziger Jahre industriell genutzten Gelände ist ein neues Stadtquartier entstanden, in dem gearbeitet und gewohnt wird, in dem man einkaufen und sich vergnügen kann. Nutzungsmischung statt Funktionstrennung ist die Devise. Das Multiplexkino "Cinemaxx", das Musicaltheater "Colosseum" und die "weststadtHalle" haben die Weststadt außerdem zu einem Schwerpunkt des Urban Entertainment in Essen gemacht.
Die weststadt gliedert sich in drei Bereiche: den großflächigen Handel auf der Nordseite der Altendorfer Straße mit prominenten Namen wie IKEA und "Die Weltstadt des Wohnens" der Firma Kröger mit insgesamt rund 70.000 m² Verkaufsfläche alleine zum Thema Wohnen und Einrichten, das kleinräumig strukturierte Quartier der ehemaligen Turbinenfabrik der Firma AEG-Kanis im zentralen Bereich der weststadt auf der Südseite der Altendorfer Straße und dem inzwischen aufgegebenen gewerblich genutzten "Siemens-Areal" südlich der Frohnhauser Straße. Nachdem die Firma Siemens in das neue Gebäude im zentralen Bereich der weststadt umgezogen ist, wird auch diese Fläche in Kürze freigestellt und neu entwickelt.
Die Idee einer neuen urbanen weststadt ging aus einer interdisziplinär besetzten Lenkungsgruppe hervor, nachdem das 10 Hektar große Areal der Firma AEG-Kanis freigezogenen und diese mit einer besonderen Lagegunst ausgestattete Fläche am westlichen Rande der Innenstadt durch die Stadt Essen übernommen worden war. Die Initialzündung für die weststadtentwicklung wurde schließlich durch das 1996 in einer ehemaligen Industriehalle aus der Jahrhundertwende entstandene Musicaltheater "Colosseum" ausgelöst. Das ungewöhnliche mit dem Charme der alten Industriehalle ausgestattete Theater wird seitdem äußerst erfolgreich bespielt, zur Zeit mit dem Musical "Ich will Spaß". In einer weiteren ebenso wie das Colosseum unter Denkmalschutz stehenden Industriehalle, der "weststadtHalle", sind eine kommunale Jugendmusikschule sowie ein Veranstaltungssaal untergebracht. Auch die Gastronomie hat sich in der weststadt etabliert. Mit dem Mongo's in einer ehemaligen Geschossdreherei an der Altendorfer Straße ist ein erfolgreiches Szenerestaurant entstanden, für das man den Tisch lange im voraus bestellen muss.
Auf dem 10 Hektar großen ehemaligen Betriebsgelände der Firma AEG-Kanis sind inzwischen alle 19 Baugrundstücke vermarktet und 17 abschließend bebaut, beziehungsweise, soweit die Gebäude darauf unter Denkmalschutz standen, erfolgreich umgenutzt. Erste Adressen für Unternehmen der Informationstechnologie wie z.B. für die Telefongesellschaft Arcor sind hier entstanden. Auf den restlichen Grundstücken sind die Baumaßnahmen in Vorbereitung. Nach deren Abschluss werden dort rund 160.000 m² Bruttogeschossfläche für die verschiedensten Nutzungen neu entstanden sein, davon alleine rund 80.000 m² für Büronutzungen. Arbeiteten während der letzten industriellen Nutzung Ende der achtziger Jahre auf dem Gelände noch rund 1.000 Menschen, so werden es nach Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Gebäude mehr als 2.000 sein.
Mit dem Erwerb des Betriebsgeländes der Firma Siemens südlich der Frohnhauser Straße durch die LEG Standort- und Projektentwicklungsgesellschaft, die schon das Gelände der Firma AEG-Kanis gemeinsam mit, der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft erfolgreich entwickelt hat, besteht die Perspektive, die weststadt in den kommenden Jahren zu erweitern. Die Weststadt ist über die Stadtgrenze Essens hinaus zu einem Qualitätsbegriff hochwertiger und innovativer Stadtentwicklung geworden.
Die weststadt gliedert sich in drei Bereiche: den großflächigen Handel auf der Nordseite der Altendorfer Straße mit prominenten Namen wie IKEA und "Die Weltstadt des Wohnens" der Firma Kröger mit insgesamt rund 70.000 m² Verkaufsfläche alleine zum Thema Wohnen und Einrichten, das kleinräumig strukturierte Quartier der ehemaligen Turbinenfabrik der Firma AEG-Kanis im zentralen Bereich der weststadt auf der Südseite der Altendorfer Straße und dem inzwischen aufgegebenen gewerblich genutzten "Siemens-Areal" südlich der Frohnhauser Straße. Nachdem die Firma Siemens in das neue Gebäude im zentralen Bereich der weststadt umgezogen ist, wird auch diese Fläche in Kürze freigestellt und neu entwickelt.
Die Idee einer neuen urbanen weststadt ging aus einer interdisziplinär besetzten Lenkungsgruppe hervor, nachdem das 10 Hektar große Areal der Firma AEG-Kanis freigezogenen und diese mit einer besonderen Lagegunst ausgestattete Fläche am westlichen Rande der Innenstadt durch die Stadt Essen übernommen worden war. Die Initialzündung für die weststadtentwicklung wurde schließlich durch das 1996 in einer ehemaligen Industriehalle aus der Jahrhundertwende entstandene Musicaltheater "Colosseum" ausgelöst. Das ungewöhnliche mit dem Charme der alten Industriehalle ausgestattete Theater wird seitdem äußerst erfolgreich bespielt, zur Zeit mit dem Musical "Ich will Spaß". In einer weiteren ebenso wie das Colosseum unter Denkmalschutz stehenden Industriehalle, der "weststadtHalle", sind eine kommunale Jugendmusikschule sowie ein Veranstaltungssaal untergebracht. Auch die Gastronomie hat sich in der weststadt etabliert. Mit dem Mongo's in einer ehemaligen Geschossdreherei an der Altendorfer Straße ist ein erfolgreiches Szenerestaurant entstanden, für das man den Tisch lange im voraus bestellen muss.
Auf dem 10 Hektar großen ehemaligen Betriebsgelände der Firma AEG-Kanis sind inzwischen alle 19 Baugrundstücke vermarktet und 17 abschließend bebaut, beziehungsweise, soweit die Gebäude darauf unter Denkmalschutz standen, erfolgreich umgenutzt. Erste Adressen für Unternehmen der Informationstechnologie wie z.B. für die Telefongesellschaft Arcor sind hier entstanden. Auf den restlichen Grundstücken sind die Baumaßnahmen in Vorbereitung. Nach deren Abschluss werden dort rund 160.000 m² Bruttogeschossfläche für die verschiedensten Nutzungen neu entstanden sein, davon alleine rund 80.000 m² für Büronutzungen. Arbeiteten während der letzten industriellen Nutzung Ende der achtziger Jahre auf dem Gelände noch rund 1.000 Menschen, so werden es nach Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Gebäude mehr als 2.000 sein.
Mit dem Erwerb des Betriebsgeländes der Firma Siemens südlich der Frohnhauser Straße durch die LEG Standort- und Projektentwicklungsgesellschaft, die schon das Gelände der Firma AEG-Kanis gemeinsam mit, der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft erfolgreich entwickelt hat, besteht die Perspektive, die weststadt in den kommenden Jahren zu erweitern. Die Weststadt ist über die Stadtgrenze Essens hinaus zu einem Qualitätsbegriff hochwertiger und innovativer Stadtentwicklung geworden.
Die Weststadt in Essen ist ein gelungenes Beispiel für den Strukturwandel an der Ruhr.
Ansprechpartner
EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH
Jürgen Odenthal
E-Mail:
juergen.odenthal@ewg.de Telefon:
0201 / 82024-14Telefax:
0201 / 82024-93