STADTBIBLIOTHEK ESSEN

Sammlung der Musikbibliothek

Performancekonzert mit neuer Musik in der Stadtbibliothek Essen

Eine Sammlung zeitgenössischer Musik in der Stadtbibliothek Essen

Von traditionell komponierter bis experimenteller Musik

Spätestens seit den Weltmusiktagen 1995 in Essen ist zeitgenössische Musik als ein lebendiger Faktor des Strukturwandels im Revier ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Hier leben und arbeiten nicht wenige Komponisten, darunter einige von internationalem Renommee. Kennzeichnend für die musikalische Kreativität in der Region zwischen Duisburg und Dortmund ist das breite Spektrum der Richtungen und Ansätze: Es reicht von traditionell komponierter bis zu experimenteller Musik mit neuen Notations- und Aufführungsformen und dem Einsatz von Computer und Multimedia.

Mehr als 50 Komponisten

Die Idee einer Anlaufstelle mit Materialien zur Neuen Musik geht auf den Komponisten Gerhard Stäbler zurück. Im Auftrag des früheren Kommunalverbands Ruhrgebiet (heute Regionalverband Ruhr) sammelte er in den 80er Jahren biografische Informationen und zeitgenössische Partituren. Dieses Archiv wurde 1999 von der Stadtbibliothek Essen übernommen und zu einer umfangreichen Sammlung ausgebaut. Sie umfasst mittlerweile über 600 Noten von mehr als fünfzig Komponisten. Ergänzend kommen Tonträger und Literaturnachweise hinzu. Für die Nutzung gelten die Bestimmungen der Stadtbibliothek.

Dokumentationen "Komponisten im Ruhrgebiet"

Erstmals 1990 erschien die Dokumentation „Komponisten im Ruhrgebiet : Materialien zur Neuen Musik im Ruhrgebiet", herausgegeben vom ehemaligen Kommunalverband Ruhrgebiet unter Federführung von Gerhard Stäbler (KiR 1990). Eine 2. erweiterte Auflage kam 1995 in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Neue Musik Ruhr anlässlich der im Ruhrgebiet stattfindenden Weltmusiktage heraus (KiR 1995). Die seit 2001 existierende Website "Komponisten im Ruhrgebiet" der Stadtbibliothek Essen basiert zum Teil auf diesen Dokumentationen und ist deren zeitgemäße Fortführung.

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