Stadtarchäologie - Fund des Monats Juli 2010

Fossilien für die Bahn ...

Bei Bauarbeiten im Bereich des neu entstehenden Universitätsviertels - westlich der Segerothstraße - wurden auch die Überreste alter Gleisanlagen festgestellt: Zum Teil gehen die Gleiskörper auf die Rheinische Bahn zurück, die hier bereits 1868 die Bahnstrecke nach Bergeborbeck eröffnete. Die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft erschloss seit der Mitte des 19. Jahrhunderts vor allem das Rheinland und das Ruhrgebiet für die Eisenbahn.

In der Schotterung für die Gleise fanden sich gut erhaltene karbonzeitliche Pflanzen- und Tierreste: Dieses Material könnte von der Zeche Helene Amalie - 1850 bis 1854 wurde in Bergeborbeck an der Pferdebahnstraße der Schacht Amalie 1 niedergebracht - oder der Zeche Graf Beust - die bergrechtliche Gewerkschaft wurde bereits 1838 durch Mathias Stinnes gegründet - stammen.
Mit den über 300 Millionen Jahre alten Fossilien hatten die Archäologen nicht gerechnet … .

Stadtarchäologie

Herr Dr. Hopp, Detlef
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