Stadtarchäologie - Fund des Monats Juli 2013

Wieder Funde in der Innenstadt

Zur Zeit finden in der Essener Innenstadt zahlreiche Baumaßnahmen statt. Grund genug, für die Stadtarchäologie genauer hinzuschauen. So wurden erst vor zwei Wochen erste Hinweise auf das mittelalterliche Steeler Tor gefunden, das sich einmal in der Straße Zwölfling befand und eines der vier Stadttore in Essen war. Die ältesten gefundenen Tonscherben im Zwölfling gehören in das Mittelalter.

Auch in der Kettwiger Straße fanden Erdarbeiten statt, bei denen aber keine archäologischen Spuren entdeckt wurden. Mittelalterliche Gräber wurden hier aber in der Vergangenheit, zuletzt 2011, schön häufiger gefunden. Dafür wurden jetzt in der 1. Dellbrügge – auf der Höhe der Lichtburg - Reste einer Bruchsteinmauer freigelegt, bei der es sich sogar um Überreste der alten Stiftsmauer handeln kann, die im Mittelalter und in der Neuzeit das ehemalige Damenstift, zu dem auch die Münsterkirche gehörte, umgab. Die Mauerreste waren allerdings nur noch sehr schlecht erhalten. Ebenfalls in der 1. Dellbrügge, auf Höhe der Akazienallee, konnte vor dem Burggymnasium schließlich auch noch die etwa 1,10 m dicke mittelalterliche Stadtmauer, die ebenfalls aus Bruchstein bestand, jedoch durch ältere Baumaßnahmen stark in Mitleidenschaft genommen war, dokumentiert werden.

Stadtarchäologie

Herr Dr. Hopp, Detlef
+49 201 8861806
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