Stadtarchäologie - Fund des Monats Juli 2014

Überraschende Zeitzeugen am Gänsemarkt und in der Gerswidastraße

Bei der Verlegung einer Wasserleitung in der Straße Gänsemarkt und in der Gerswidastraße konnte die Stadtarchäologie Überreste von Bebauung des 18. bis 20. Jahrhunderts in Form von Bruchstein- und Ziegelmauern dokumentieren. Die ältesten Funde stammen ebenfalls etwa aus dem 18. Jahrhundert: Schon vor einigen Jahren wurden - ebenfalls in dieser Straße - etwa 1500 Objekte, meistens Überreste von Tongefäßen des 17./18. Jahrhunderts gefunden, die von einer Gastwirtschaft stammen.

Überraschend waren aber auch Brandspuren, die an den Bruchsteinfundamenten eines Hauses in der Gerswidastraße aus dem 19. Jahrhunderts gefunden wurden. Die vom Brand verfärbten Kellerfundamente und gefundenes Porzellan, das durch die große Hitze geschmolzen war, sind Zeugen davon, dass das Haus wahrscheinlich in dem 2. Weltkrieg einem der verheerenden Bombenangriffe zwischen 1943 und 1945 zum Opfer fiel.

Stadtarchäologie

Herr Dr. Hopp, Detlef
+49 201 8861806
weitere Informationen (Sprechzeiten, Anschrift, Dienstleistungen...)

Stadtarchäologie

Herr Dr. Hopp, Detlef
+49 201 8861806
weitere Informationen (Sprechzeiten, Anschrift, Dienstleistungen...)
© 2020 Stadt Essen