Stadtarchäologie - Fund des Monats März 2014

Archäologie rund um den Silberkuhlsturm

Der achte Band der Berichte aus der Essener Denkmalpflege liegt vor.

Der so genannte Silberkuhlsturm, in Rüttenscheid zwischen Messeallee, Luxemburger Straße und Straßburger Straße gelegen, gilt heute als Zeugnis einer der Keimzellen des frühen Essener Bergbaus. Der mittelalterliche Turm wurde um 1950 bis auf seine Fundamente abgetragen, die dann unter meterhoch aufgetürmten Schuttschichten verschwanden. Im Sommer 2001 begannen die Arbeiten zur Umgestaltung des Geländes für ein geplantes Dienstleistungszentrum. Da sich die Planungen aber änderten, wurden die dabei freigelegten Fundamente gesichert und wieder mit Erde überdeckt. Ihrer Bedeutung als frühindustrielle, landes- und siedlungsgeschichtlich wichtige Bodenurkunden an deren Erhalt und Erforschung vor allem ein öffentliches aber auch ein wissenschaftliches Interesse besteht, angemessen, sind die Fundamente und möglicherweise auch darunter liegende ältere Befunde als Bodendenkmal heute als Bodendenkmal geschützt.

In der Hochschule Bochum, Fachbereich Vermessungswesen, wurde jetzt aufgrund der Ausgrabungspläne, historischer Fotos und alter Planunterlagen der Silberkuhlsturm rekonstruiert. Die Stadtarchäologie legt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Geoinformation, Vermessung und Kataster nun den 8. Band der Berichte aus der Essener Denkmalpflege vor.

Dieser kann kostenlos im Rathaus der Stadt Essen und beim Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege, Rathenaustr. 2, 45121 Essen gegen Übersendung eines freigemachten, rückadressierten Umschlages (DIN A 4) bezogen werden kann.

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Stadtarchäologie

Herr Dr. Hopp, Detlef
+49 201 8861806
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