Stadtarchäologie - Fund des Monats März 2016

Archäologische Untersuchung auf dem Burgplatz

Im Bodendenkmal Burgplatz wurden auf Höhe der Haus Nummer 3 in einer etwa 1,80 Meter tiefen Baugrube Aufschüttungen mit älterem Bauschutt entdeckt. Darunter fanden sich Überreste von aus Backsteinen errichteten Gebäuden und Hinweise, die auf eine neuzeitliche Kalkgrube (gelöschter Kalk, zur Verwendung als Baumörtel) schließen lassen.

In diesem Bereich hatten sich bis ins 19. Jahrhundert hinein der ursprünglich tiefer liegende und später verfüllte Stadtgraben und die davor nach Westen liegende Stadtmauer befunden.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde hier Wohnbebauung an der neu entstandenen Akazienallee errichtet. Danach wurde das Areal vom Burgplatz eingenommen und nach dem 2. Weltkrieg das heutige Bestandsgebäude erbaut.

Reste der Stadtmauer wurden bei den jüngsten Bauarbeiten zwar nicht gefunden, die vermutete Kalkgrube könnte allerdings mit deren Bau oder einer Ausbesserung vor längerer Zeit in Verbindung stehen.

Stadtarchäologie

Herr Dr. Hopp, Detlef
+49 201 8861806
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