Ausstellung "Wenn nur noch Steine bleiben - Ein Zwischenbericht"

82 Steinquader auf drei Essener Grabanlagen erinnern an Essener Bürgerinnen und Bürger, die in den Jahren 1938 bis 1945 in Konzentrationslagern des Dritten Reiches zu Tode gekommen und heute vergessen sind.

Seit 4 Jahren arbeiten im Rahmen der Bildungspartnerschaft zwischen der UNESCO-Schule, dem Burggymnasium/Viktoria-Gymnasium, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Nordrhein-Westfalen, dem Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv und Thomas Hammacher von der Agentur Scopium Schülerinnen und Schüler diese Biographien im Rahmen des Projektes "Wenn nur noch Steine bleiben" systematisch auf. 49 dieser Steine konnte so bisher ein Gesicht, eine Geschichte gegeben werden.

Darüber hinaus wurde gemeinsam mit einer Klasse der angehenden Friedhofsgärtner und der Ausbildungsklasse Mediengestaltung für Digital und Print am Berufskolleg Essen-Ost ein neues gestalterisches Konzept für die zentrale Anlage auf dem Parkfriedhof entwickelt.

Einen ersten Überblick über das bislang Erreichte zeigt die Ausstellung "Wenn nur noch Steine bleiben - Ein Zwischenbericht" , die bis zum 20. August 2020 im Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv präsentiert wird.
Die Öffnungszeiten sind dienstags und mittwochs von 9:00 bis 15:30 Uhr und donnerstags von 9:00 bis 18:00 Uhr. Wegen der coronabedingten Schutzmaßnahmen dürfen nur zwei Personen gleichzeitig im Wechselausstellungsraum anwesend sein. Das Tragen einer (Alltags-)Maske während des Ausstellungsbesuchs ist Pflicht, ebenso müssen sich Ausstellungsbesucher in der Info-Loge im Foyer schriftlich registrieren.

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