Der Einstieg bei der Stadt Essen

„Den Erstkontakt aber auch den Ablauf der Bewerbungsgespräche habe ich als sehr angenehm empfunden."

Ein strukturierter Onboarding-Prozess kann dazu beitragen, neue Mitarbeitende bereits vor dem ersten Arbeitstag an die Organisation zu binden und den Einstieg in ein neues Arbeitsumfeld zu erleichtern. Professionelles Onboarding ist daher unerlässlich. Hier berichtet Christian Weirich aus dem Team Neue Mobilität über seine ersten Eindrücke bei der Stadt Essen.

Stellen Sie sich bitte kurz vor.

„Ich bin Christian Weirich und 42 Jahre alt. Nach meinem Abitur in Duisburg führten mich Ausbildung, Studium und verschiedene Anstellungen in Wirtschaft und öffentlichem Dienst quer durch die Republik und ins Ausland. 2014 bin ich zusammen mit meiner Familie in die Heimatregion zurückgekehrt und verbrachte die letzten sieben Jahre beim Regionalverband Ruhr. Dort arbeitete ich insbesondere an den Themenfeldern Radschnellwege und regionales Radwegenetz.“

Wie sind Sie auf die Stadt Essen als Arbeitgeberin aufmerksam geworden?

„Die Kommunen spielten schon immer eine sehr wichtige Rolle bei meinen Tätigkeiten. Ich hatte viel mit Kolleg*innen zu tun, die bei Kommunen beschäftigt waren. Zudem gab es noch den Aspekt, dass ich bereits in Essen wohnte und arbeitete.

Wenn man sich im Planungsbereich nach neuen Möglichkeiten umschaut, landet man allgemein schnell bei den Kommunen und beim öffentlichen Dienst. Und die Stadt Essen hatte letztes Jahr dieses attraktive Angebot.“

Was hat Sie überzeugt, bei der Stadt Essen anzufangen?

„Bei dem Mobilitätsplan dabei sein zu können und sich von Beginn an einzubringen, hat mich angesprochen und gereizt. Auch die Bezahlung ist attraktiv. Von Anfang an habe ich auch den Kontakt, den ich hier hatte- sowohl mit den fachlichen Ansprechpartner*innen als auch mit der Personalabteilung als sehr verbindlich und professionell empfunden.
Und was für mich ebenfalls wichtig ist: Die lokale Bindung. Ich kann mich mit dem identifizieren, was ich tue und kann die Ergebnisse bestenfalls auch täglich erleben.“

Wie empfanden Sie den Einstieg hier?

„Den Erstkontakt aber auch den Ablauf der Bewerbungsgespräche habe ich als sehr angenehm empfunden.
Wir sind ein ganz neues Team und der Abteilungsleiter hat uns in der Zeit vor meinem Start bei der Stadt bereits eingeladen, damit wir uns kennenlernen können. Das fand ich super für die Zeit vor dem ersten Tag.
Außerdem haben mir die Onboarding-Tage sehr gut gefallen, weil man in den ersten Wochen viel über die Stadt Essen als Arbeitgeberin und über verschiedene Verfahren lernte.“

Also haben Sie sich gut aufgenommen gefühlt?

„Ja, definitiv! Auch am Arbeitsplatz wurde ich sehr offen und warmherzig empfangen, ich war direkt per Du mit den Leuten und alles hat super funktioniert – trotz der schwierigen Situation, sich während der Corona-Einschränkungen kennenzulernen.“

Welche Vorteile bietet Ihnen Ihre Anstellung bei der Stadtverwaltung im Vergleich zur freien Wirtschaft?

„Es ist ein sicherer Job, das muss man ganz klar sagen. Als Familienvater bin ich auf der Suche nach etwas Verlässlichem. Gerade jetzt in Corona-Zeiten hat man gesehen, dass es wichtig ist, eine Arbeit zu haben, die auch über mögliche Krisen und Pandemien hinaus Bestand hat.
Auch bei der Work-Life-Balance empfinde ich den öffentlichen Dienst als sehr attraktiv und flexibel.

Beispiel: Es wird sehr darauf geachtet, dass nicht zu viele Überstunden aufgebaut werden.
Bei der Arbeit in der Stadtverwaltung oder im öffentlichen Dienst im Allgemeinen ist für mich auch ein Aspekt, dass ich gerne der Gesellschaft etwas zurückgeben möchte.“

Gibt es auch Nachteile?

„Ja natürlich. Die Verwaltung ist relativ starr, während im Vergleich in der Wirtschaft vieles einfacher und schneller möglich ist. Hinzu kommt, dass die Verwaltung nicht an vorderster Front bei der Digitalisierung sowohl von Prozessen als auch von Infrastrukturen steht. Manche Entscheidungswege sind länger, auch da man an die Politik gebunden ist. Das gehört aber dazu, wenn man in der Stadtverwaltung arbeitet.“

Würden Sie einen Einstieg in den öffentlichen Dienst empfehlen?

„Ja, auf jeden Fall.“

Mit welchen Argumenten könnten wir aus Ihrer Sicht noch mehr Bewerber*innen davon überzeugen, dass die Stadt Essen eine interessante Arbeitgeberin ist?

„Der moderne Auftritt der Stadt in allen Belangen sollte kontinuierlich gepflegt und ausgebaut werden.
Wichtig ist auch das Image der Stadt. Den Menschen muss bewusst werden, was die Stadt alles für sie leistet. Dazu gehört zum Beispiel die Instandhaltung von Schulen und Kindergärten, aber auch die Pflege von Grünflächen und vieles mehr.
Außerdem überzeugt die Work-Life-Balance, also die flexible Arbeitszeitregelung. Eine möglichst flexible Arbeitszeit macht es gerade für Familien noch flexibler und somit auch attraktiver.
Zudem müssen auch Anreize geschaffen werden, die über das normale Gehalt hinaus gehen, wie z. B. Dienstradleasing, attraktive Jobtickets, Sabbaticals.

Ganz allgemein: Die beste Werbung sind zufriedene Angestellte.“

Was können wir tun, damit Sie uns als zufriedener Mitarbeiter erhalten bleiben?

„Die Verwaltung und die Strukturen weiterhin permanent modernisieren, so dass auf keinen Fall ein Stillstand eintritt. Arbeitszeitmodelle, Homeoffice, Digitalisierung und so weiter. Dass es zum Beispiel möglich gemacht wird, ein paar Jahre lang nur 75% der Arbeitszeit auszuüben, um sich um Studium oder Familie oder Pflege zu kümmern oder ähnliches.

Und ganz allgemein: fordern und fördern. Auf der einen Seite möchte ich gefordert werden. Ich möchte, dass man mir etwas abverlangt, idealerweise sollten die Tätigkeiten spannend und herausfordernd sein. Und mit fördern meine ich das Aufzeigen von Entwicklungsmöglichkeiten. Also: Leistung fordern und gleichzeitig die Rahmenbedingungen schaffen, dass man die Leistung zeigen kann und dass man sich weiterentwickeln kann. Das sind Aspekte, die mir wichtig sind.“

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