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Coronavirus: Schulen und Kitas in Essen

Endsprechend des sich dynamisch verändernden Infektionsgeschehens in Zusammenhang mit dem Coronavirus, reagiert das Land Nordrhein-Westfalen mit schrittweisen Öffnungen von Kindertagesstätten und Schulen. Sämtliche aktuellen Regelungen finden Interessierte im Detail in der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (Coronabetreuungsverordnung – CoronaBetrVO). In Essen werden diese Maßnahmen und Öffnungen in Schulen und Kitas unter Berücksichtigung der vorhandenen personellen und räumlichen Kapazitäten umgesetzt.

Angebote in den Sommerferien

Trotz der aktuellen Coronavirus-Situation findet für Essener Kinder und Jugendliche ein abwechslungsreiches Programm aus Freizeitaktivitäten, Betreuung und Bildung statt. Dieses wird stetig erweitert – je nach aktuellem Infektionsgeschehen und den damit verbundenen Einschränkungen und Auflagen. Aufgrund der besonderen Umstände sind Gruppen kleiner und Mindestabstände sowie besondere Auflagen zur Hygiene müssen eingehalten werden.

Weitere Informationen zum Ferienspatz-Programm

Notbetreuung für Kinder

Das Notbetreuungsangebot, das bereits seit 23. März besteht, wird laut der Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) zunächst bis 15. Juli nur noch in Schulen weiter aufrechterhalten. Die Notbetreuung in Kitas wurde zugunsten eines eingeschränkten Regelbetriebs beendet.

Das Notbetreuungsangebot ist für Kinder von Eltern eingerichtet, die bestimmten Berufsgruppen angehören und unabkömmlich sind, sofern eine private Betreuung oder eine flexible Arbeitsgestaltung nicht möglich ist. Eine Notbetreuung ist unabhängig von der beruflichen Situation des anderen Elternteils möglich, sofern eine Betreuung durch diese nicht gewährleistet ist. Sämtliche Tätigkeitsbereiche, die für die erweiterte Notfallbetreuung berücksichtigt werden, können Interessierte hier einsehen. Die Notbetreuung wird außerdem für Kinder von Alleinerziehenden angeboten, die erwerbstätig sind oder die sich in einer Abschlussprüfung befinden. Sie ist insbesondere für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 eingerichtet.

Zeitlich werden von der Notbetreuung montags bis freitags die üblichen Betreuungs- und Unterrichtszeiten sowie die Zeiten der Betreuung im Offenen Ganztag (OGS) abgedeckt. Die Entscheidung über die Aufnahme in der Schule trifft die jeweilige Leitung. Für die Notbetreuung in der Schule ist von den Eltern eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorzulegen.

Bescheinigung für die Notbetreuung in Schulen

Schulen

Nach Sommerferien: Rückkehr zum Regelbetrieb
Das Land Nordrhein-Westfalen hat am 23. Juni angekündigt, dass alle Schulen und alle Schülerinnen und Schüler zum Schuljahr 2020/21 in einen Regelbetrieb zurückkehren sollen, wenn es die weiteren Entwicklungen des Infektionsgeschehens zulassen. Das Ministerium für Schule und Bildung hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket erarbeitet, um den besonderen Herausforderungen angesichts der Coronavirus-Pandemie gerecht zu werden. Sollte an einzelnen Schulen aus Gründen des Infektionsschutzes phasenweise kein Präsenzunterricht möglich sein, soll Unterricht auf Distanz stattfinden. Die nötigen organisatorischen und pädagogischen Vorkehrungen dafür will das Ministerium für Schule und Bildung treffen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte in der Pressemitteilung des Ministeriums für Schule und Bildung.

Detaillierte Informationen finden Interessierte auch in der SchulMail vom 23. Juni 2020.

Vor den Sommerferien: stufenweise Wiederaufnahme des Schulbetriebs
Das Land Nordrhein-Westfalen hat am 4. Mai mit der stufenweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebs begonnen. Bereits am 23. April wurde der Schulbetrieb an 62 Essener Schulen zunächst für die rund 6.700 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen für Prüfungen oder Prüfungsvorbereitungen wieder aufgenommen. Am 11. Mai wurde der Schulbetrieb in den allgemeinbildenden weiterführenden Schulen wieder aufgenommen: Bis zu den Sommerferien konnten nach Möglichkeit alle Schülerinnen und Schüler tageweise die Schule besuchen. Präsenzunterricht und Lernen zu Hause wechselten sich ab und waren eng aufeinander abgestimmt. Bis zum Beginn der Sommerferien wurde der Schulbetrieb weiter ausgeweitet: Ab 15. Juni konnten die Grundschulen und anderen Schulen mit Primarstufe bereits in den Regelbetrieb zurückkehren. Auch die Wiederaufnahme des Betriebs im Offenen Ganztag und in der Übermittagsbetreuung durfte erfolgen.

FAQ zur Wiederöffnung der Schulen

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs finden Interessierte hier.

Kitas und Tagespflegebetreuung

Eingeschränkter Regelbetrieb seit 8. Juni
Nach der Schließung von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen und sogenannten "Brückenprojekte" am 16. März begann die schrittweise Öffnung in diesem Bereich am 14. Mai. Ab 8. Juni konnten alle Einrichtungen von der erweiterten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb wechseln, sodass die Notbetreuung entfiel und alle Kinder in reduziertem Umfang wieder ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege besuchen können.

Elternbeiträge im Juni und Juli

Das Land NRW hat empfohlen, für Juni und Juli nur die Hälfte des Beitrags für die Kindertagesbetreuung in Kindertagesstätten und der Kindertagespflege zu erheben. Um dies schneller und unbürokratischer umzusetzen, hat die Stadt Essen die Elternbeiträge im Juni ausgesetzt, erhebt sie dafür aber im Juli. Die Essensbeiträge erheben die Träger seit Juni wieder.

Die Betreuungszeiten in Kitas wurden jeweils von 25 auf 15 Stunden, von 35 auf 25 Stunden und von 45 auf 35 Stunden reduziert. Abhängig von den individuellen Personalressourcen in den Einrichtungen werden geringere oder höhere Betreuungsumfänge angeboten. Das nordrhein-westfälische Familienministerium hat klare Standards definiert, die feste Gruppenvorsehen, keine offenen Konzepte, und eine räumliche Trennung der Gruppen. Alle Kontakte müssen nachvollziehbar sein und die Hygienekonzepte eingehalten werden.

Auch in heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen und Gruppen erfolgt die Betreuung der Kinder, wenn dies unter Berücksichtigung der Anforderungen des Infektionsschutzes und der vorhandenen Kapazitäten umsetzbar ist. In der Kindertagespflege erfolgt die Betreuung grundsätzlich im zeitlichen Umfang der Betreuungsverträge. Dieser kann jedoch reduziert werden, um allen Kindern eine Betreuung wenigstens mit eingeschränktem Umfang zu ermöglichen.

Ausnahmen zu Einschränkungen der Betreuungszeiten sind in Abstimmung mit dem Jugendamt möglich, beispielsweise wenn für Eltern oder Kinder eine besondere Härte entsteht.

Hygieneregeln
Erwachsene müssen einen Mund-Nase-Schutz tragen, wenn sie Kinder zur Einrichtung bringen oder abholen. Zudem ist er verpflichtend, wenn sie in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Erwachsenen unterschreiten. Externe Personen müssen Mund-Nase-Schutz beim Aufenthalt in Räumen von Kindertagesbetreuungsange-boten zu Betreuungszeiten durchgehend tragen. Ausnahmen sind aus medizinischen Gründen möglich.

 
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