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Palliativversorgung und hospizliche Begleitung

Palliativversorgung und hospizliche Begleitung für schwer kranke und sterbende Menschen

Die "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland" setzt sich für Menschen ein, die aufgrund einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung mit Sterben und Tod konfrontiert sind. Die Charta formuliert Aufgaben, Ziele und Handlungsbedarfe, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern.

Charta: www.charta-zur-betreuung-sterbender.de

Nachdem die Gesundheitskonferenz die Palliativversorgung und hospizliche Begleitung im November 2014 zum Schwerpunktthema wählte, haben gemeinsam mit der Konferenz Alter und Pflege Austauschforen zu den Bereichen Sterben im Krankenhaus, Zuhause und in Pflege- und Behinderteneinrichtungen stattgefunden, bei denen die Essener Situation beleuchtet wurde.

Vielfältige Ansätze zur Begleitung und Unterstützung wurden vorgestellt, Kooperationen angeboten, aber auch Schwachstellen benannt und eine bessere Vernetzung angemahnt. Der Verein Hospizarbeit Essen e. V., die Heimaufsicht der Stadt Essen, Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Pflegedienste, Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte, Apotheken und Krankenkassen waren am Austausch beteiligt.

Am 14.11.2015 veranstaltete das Netzwerk Palliativmedizin gemeinsam mit der Stadt Essen das Symposium "Eine Stadt entscheidet sich für Palliativversorgung und Hospizkultur".

Das Symposium stellte die Anliegen der "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland" in den Mittelpunkt – die Bedürfnisse der Betroffenen und die Anforderungen an die Versorgungstrukturen. Es brachte die Erkenntnisse aus dem nationalen Chartaprozess mit den Essener Vorstellungen zur bisherigen und zukünftigen Palliativversorgung und hospizlichen Begleitung zusammen.

In verschiedenen Arbeitsgruppen wird kontinuierlich an der Umsetzung gearbeit. 2019 wurde der Essener Standard Palliativversorgung und Hospizkultur für ambulante Pflegedienste und die Handlungsempfehlungen gesundheitliche Vorsorgeplanung veröffentlicht.

Den Essener Palliativausweis finden Sie unter dem Link Netzwerk Palliativmedizin auf dieser Seite.

Kontakt

Geschaftsführung Gesundheitskonferenz, Gesundheitsplanung

 
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