Organspende / Transplantation

Organspende ist eine Aufgabe der Gesellschaft - und eine gemeinsame Aufgabe im Gesundheitswesen. In Deutschland warten etwa 11.500 schwerkranke Menschen auf ein Spenderorgan; im Jahre 2002 konnten nur 3.837 transplantiert werden. Die Kluft zwischen dem Bedarf an Organen und den realisierten Transplantationen ist groß.

Transplantationen sind nur möglich, wenn Menschen sich zu Lebzeiten mit der Organspende auseinander- setzen, dazu eine persönliche Entscheidung treffen, diese schriftlich festhalten und mit ihren Angehörigen sprechen. Ist der Wille des Verstorbenen nicht bekannt, so entscheiden stellvertretend die Angehörigen - seinem mutmaßlichen Willen folgend.

Der Gesetzgeber hat die Organspende und die Organtransplantation durch das sogenannte Transplantationsgesetz (TPG) geregelt. Dieses knüpft die Spende und die Organentnahme bei toten und lebenden Organspenderinnen/Organspender sowie die Vermittlung und Übertragung bestimmter Organe an enge Voraussetzungen.

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