Warum auf Übergänge schauen?

In ihrer Bildungsbiographie erleben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Übergange in verschiedene Institutionen der Betreuung, Erziehung und Bildung. Diese werden, obwohl sie in der Regel gerade von den Kindern mit Neugier und Vorfreude angegangen werden, in der Realität häufig als Bruch erlebt, der alle Beteiligten belastet.

Wer entwickelt was?

Unter Einbeziehung möglichst vieler Bildungspartnerinnen und -partner in Essen sollen Übergange optimal begleitet werden, damit sich in der nächsten Lebens- und Entwicklungsphase erweiterte Perspektiven und neue Chancen für die Kinder und Jugendlichen auftun.

Wo legen wir für Essen einen Schwerpunkt?

Ein Schwerpunkt im Projekt "Lernen vor Ort" war es, Kinder so zu unterstützen und zu fördern, dass sie zu einem guten Schulabschluss gelangen. Entsprechend ihrer Potenziale soll Kindern und Jugendlichen die Chance geboten werden, durch den Wechsel auf weiterführende Schulen einen ihren Fähigkeiten entsprechenden höherwertigen Schulabschluss zu erreichen. Im Mittelpunkt stehen dabei einmal die Schnittstellen des Übergangs von der Kindertagesstätte zur Grundschule und zum anderen der Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe I.

Im Handlungsfeld Bildungsübergänge geht es also vor allem um die Gestaltung und Verbesserung schwieriger Schnittstellen. Eine Grundlage für die Gewährleistung eines reibungslosen Übergangs ist die Vernetzung der Akteure im Bereich der Bildungsübergänge. Alle Beteiligten sollen für diese Aufgabe gewonnen und in den Prozess eingebunden werden.

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