Der vierzehntägige Programm-Marathon der Borbecker Buch- und Kulturtage bildet mit 30 bis 40 Einzelveranstaltungen das Interessensspektrum aller Altersstufen von der Kindergarten- bis zur Seniorengruppe ab. Denn Vielfalt ist Programm. Dementsprechend gibt es neben den Veranstaltungen in den Abendstunden kindgerechte Angebote im Vormittags- und Nachmittagsbereich, sodass sie sich in einen Kita- oder Schultag gut integrieren lassen.

Die Veranstaltungen sprechen die Besucher nicht nur als Zuschauer an, sondern auch als Produzenten, beispielsweise mit Schreibwerkstätten, Singkreisen oder Workshops zum Kennenlernen einer exotischen Sprache, eines Instrumentes oder einer Zeichentechnik.

Initiator und Veranstalter ist das Kulturbüro der Stadt Essen in Kooperation mit der Stadtbibliothek, der Volkshochschule, dem Schloß Borbeck sowie Kindergärten, Schulen, Kirchengemeinden und Freizeiteinrichtungen im Stadtteil.

Die Borbecker Buch- und Kulturtage inszenieren im Zwei-Jahres-Rhythmus künstlerische Darbietungen an alltäglichen Orten und überwiegend kostenfrei. Das erleichtert den Zugang zu Kunst und Kultur und bringt den Menschen im Stadtteil kulturelle Bildung sozusagen bis vor die Haustür, sodass Hemmschwellen auch vor „großer“ Kunst mit der Zeit gesenkt und abgebaut werden können.

Das Interesse insbesondere an Literatur soll durch neue Impulse (wieder) geweckt und gefördert werden. Der schnellen und meist oberflächlichen Kommunikation mittels digitaler Medien soll die Erfahrung der Langsamkeit und der gedanklichen Tiefe entgegengesetzt werden.

Nicht zuletzt dient die Zusammenarbeit vieler Akteure auf Seiten der Veranstalter der Bildung und Festigung eines Kulturnetzwerkes in einem besonders bevölkerungsreichen Stadtraum, dem es zugleich an öffentlichen Kultureinrichtungen mangelt.

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