Der Essener Kulturpfad ist eine gedachte und durch blaue Glasquadrate im Straßenpflaster kenntlich gemachte Verbindung zwischen 82 Kultureinrichtungen, Kunst- und Bauwerken vom Museum Folkwang im Süden bis zur Kreuzeskirche bzw. dem GOP Varieté im Norden der Essener Innenstadt. Um Besucherinnen wie Bewohnern diese außergewöhnliche Kulturdichte im Innenstadtbereich zu Bewusstsein und in Erinnerung zu bringen, initiiert das Kulturbüro seit 2001 im Juni eines jeden Jahres das Kulturpfadfest. Das sind anspruchsvolle künstlerische Darbietungen wie Konzerte, Performances, Lesungen, Führungen oder szenische Darbietungen an etwa 25 Veranstaltungsorten, die meisten davon kostenfrei.

Das Kulturpfadfest ist eine Einladung – ausdrücklich nicht nur an Kenner, sondern auch an Entdecker, die Qualität der Essener Kultur ohne finanzielle Vorleistungen kennen und schätzen zu lernen. Der Verzicht auf Eintrittsgelder ist also integraler Bestandteil des Konzepts. Das ist jedoch nur realisierbar in Form einer public-private-partnership. Die Gesamtkosten werden etwa zur Hälfte aus dem Etat des Kulturbüros finanziert, und die andere Hälfte tragen Sponsoren – RWE AG, PricewaterhouseCoopers und Sparkasse – bei.

Trotz seiner formalen und zeitlichen Kontinuität befindet sich das Kulturpfadfest in einem dynamischen Prozess, der nicht nur das von der künstlerischen Leiterin Silke Seibel entworfene Programm umfasst. Es kommen auch immer wieder ganz neue Elemente hinzu. Zum ersten Mal wurden 2016 themenorientierte Führungen über den Kulturpfad angeboten. Und ein Street Food Market überzeugte mit Fast Food in exzellenter Qualität und originellen Kombinationen. Damit bekam das Kulturpfadfest die kulinarische Begleitung, die zu ihm passt.

Im Jahr 2017 wird das Kulturpfadfest am 7. Juli veranstaltet.

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