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Kreativquartier City Nord.Essen - kreativwirtschaftliche Impulse

Seit 2005 setzt sich die Stadt mit den Auswirkungen des demografischen Wandels auf gesellschaftliche Entwicklungen und insbesondere die Stadtentwicklung auseinander. Als ein Baustein wurde 2007 die "Perspektive Innenstadt" erarbeitet. Dabei wurde die nördliche Innenstadt ein wichtiger Handlungsschwerpunkt. Die gezielte Zusammenarbeit des Geschäftsbereiches Kultur und Integration und der Essener Wirtschaftsförderung (EWG) erschloss Leerstände für Kreative, um so dem Quartier eine neue, eine kulturelle Entwicklungzu geben. Seit der Aufnahme in die "Kreativ.Quartiere Ruhr" der RUHR.2010 verfolgen das Kulturbüro und der Geschäftsbereich Kultur und Integration - gemeinsam mit den Akteuren und Stakeholdern vor Ort sowie entscheidenden Kooperationspartnern – das Ziel, die nördliche Innenstadt zu einem Kreativquartier zu entwickeln.

Ziel der Kulturverwaltung der Stadt Essen ist es die Kreativwirtschaft als Impuls für Stadtentwicklung zu entfalten und nicht nur als Image und Standortfaktoren. Dies geschieht im Kreativquartier City Nord.Essen durch die Ansiedlung und Verdichtung von Kreativen. Das von der Stadt Essen seit 2011 betriebene und vom Kunsthaus Essen verwaltete Atelierhaus an der Schützenbahn 19/21 bildet mit seinen 20 Ateliers einen wichtigen Baustein in der Entwicklung des Kreativquartiers City Nord.Essen. Die vorhandenen Arbeitsräume bieten Platz für Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Kreativbereichen. Noch mehr Raum für Kreativität gibt es seit Oktober 2013. Das zweite Atelierhaus eröffnete in der Viehofer Straße mit 20 weiteren Ateliers für junge Kreative aller Disziplinen.

Durch die Ansiedlung und Verdichtung der Kreativen steigt stetig auch die Veranstaltungsdichte. Schon fast traditionelle Veranstaltungen wie der seit 2012 bestehende "Art Walk" - ein Tag der offenen Tür für Kreative und Besucher im Quartier - oder dem Improvisationsfestival auf dem Kopstadtplatz zum Stadtfestival Essen.Original, werden ergänzt durch neue und für Essen innovative Veranstaltungskonzepte, wie das "Urban Fine Art Meeting". Das städteübergreifende Treffen bringt Streetartists und klassische Atelierkünstler zusammen. Ein weiteres Format, welches in 2016 stattfand, ist die Galvanische Zone, ein interaktiver audiovisueller Parcour durch das Quartier.

Das Kulturbüro ist mit dem Kreativquartier in mehreren europäischen Netzwerken vertreten, eng begleitet durch das european center for creativ economy (ecce GmbH).

Der vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. hat im Rahmen einer Milieustudie die sozialen Gruppen und Bewohner- und Akteursstrukturen analysiert. Auf Basis dieser belastbaren Daten wird für die Entwicklung des Quartiers ein integriertes Handlungskonzept entstehen. In einem Beteiligungsprozess wurden hierfür Arbeitsgruppen für verschiedene Handlungsfelder gebildet, deren Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bestehend aus Immobilienbesitzern, Bewohnern, Geschäftsinhabern, Sozialen Trägern unter anderem, Maßnahmen als Weichen für die Weiterentwicklung des Quartiers erarbeiten.

Zu den zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen zählen unter anderem der Aufbau eines Managements für kreative Existenzgründungen, die Vermittlung von Leerständen an geeignete kulturelle und kreative Start-Ups, eine lokale Netzwerkpflege und Orientierungsberatung sowie die Kommunikation und das Marketing über das Quartier hinaus. Ziel ist es, die zentrale und günstige Lage sowie die bestehenden Freiräume des Quartiers für eine Verdichtung kreativwirtschaftlicher Potentiale zu nutzen und so zusammen mit den Akteuren das Quartier weiterzuentwickeln.

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