1911-13 erbaut, war die damalige Synagoge eine der schönsten und größten in Deutschland. In der Pogromnacht 1938 wurde sie im Inneren weitgehend zerstört. Im Äußeren blieb sie unversehrt. Nach dem Krieg wurde der große Vorhof abgerissen.

Zwischen 1960 und 1979 wurde die - stark veränderte – Räumlichkeit als "Haus Industrieform" genutzt.

In der Zeit von 1980 bis 2008 diente das Haus als Gedenkstätte, politisch-historisches Dokumentationsforum und Begegnungszentrum mit Dauer- und Wechselausstellungen, Veranstaltungen zu deutscher, jüdischer und deutsch-jüdischer Geschichte sowie zur Auseinandersetzung mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen.

Im Juli 2010 wurde die "Alte Synagoge" als Haus jüdischer Kultur eröffnet -nach einer zweijährigen baulichen Veränderung und Einrichtung einer neuen Dauerausstellung. Seine Aufgaben als Gedenkstätte und Begegnungszentrum hat es beibehalten.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab Essen-Hauptbahnhof:
Straßenbahnlinien 105, 107 und 108 bis Rathaus Essen

Mit dem PKW
über die A 40, von Westen kommend, Ausfahrt Essen-Zentrum (am Ende des Tunnels);
über die A 40, von Osten kommend, Ausfahrt Essen-Huttrop;
über die A 52, Ausfahrt Essen-Süd, Ausfahrt Nr. 29);
über die B 224;
jeweils den Hinweisen Richtung Rathaus, Stadtmitte und Alte Synagoge folgen.

"Alte Synagoge" Essen, Steeler Straße 29/Edmund-Körner-Platz 1, 45127 Essen
Tel.: 0201-88-45218