Der Essener Domschatz gilt als wichtigste Hinterlassenschaft des Essener Frauenstiftes. Seine Äbtissinnen regierten Stift und Stadt Essen vom 9. Jahrhundert bis um 1800.

Zum Schatz gehören Kunstwerke von unschätzbarem Wert. Unter anderem wertvolle Reliquiare, vier ottonische Vortragekreuze, eine kleine Krone, die als älteste Lilienkrone der Welt gilt, und ein Prunkschwert mit Scheide, das sogar mit Kaiser Otto dem Großen in Verbindung gebracht wird.

Das wichtigste Kunstwerk des Ruhrgebietes ist die Goldene Madonna, das älteste vollplastische Marienbildnis der Welt. Die auf ca. 980 nach Christus datierte Marienfigur ist auch heute noch ein hochverehrtes Gnadenbild und steht im linken Seitenschiff des Essener Doms. Auch der siebenarmige Leuchter hat nach wie vor seinen Platz im Dom. Er ist der älteste erhaltene siebenarmige Leuchter der Christenheit und ist um das Jahr 1000 in Bronzehohlguss geschaffen worden.

Domschatz Essen
Burgplatz 2
45127 Essen
Telefon +49 (0) 201 -  22 04 206
Fax +49 (0) 201 - 22 04 236
E-Mail: domschatz@bistum-essen.de

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
vom Hauptbahnhof oder Rathaus Essen (je Ausgang Innenstadt) ca. 10 Minuten durch die Fußgängerzone Kettwiger Straße bis zum Burgplatz.

Eintrittspreise:
Erwachsene 4 €, erm. 2 €, Kinder / Jugendliche 7 bis 18 Jahre 2 €, Familienkarte (2 Erwachsene und 2 Kinder) 8 €
Gruppen (ab 10 Personen): Erwachsene € 2, Kinder / Jugendliche € 1

Öffnungszeiten:
Dienstags bis bis samstags 10.00 - 17.00 Uhr,
Sonn- und Feiertage 11.30 - 17.00 Uhr
Geschlossen: Rosenmontag, Karfreitag, Ostersonntag, Christi Himmelfahrt, Pfingstsonntag, Fronleichnam, Allerheiligen, Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr

Führungen:
Führungen für Erwachsenen- und Kindergruppen sowie Schulklassen nach Vereinbarung. Öffentliche Führung durch Dom und Domschatz jeden Sonntag um 15.30 Uhr