STADTBIBLIOTHEK ESSEN

Logo und Schriftzug der Sammlung KOMPONISTEN IM RUHRGEBIET (Layout: Detlef Meinicke, Amt für Zentralen Service)

Sammlung der Musikbibliothek

Partiturausschnitt

Ausschnitt aus FÜR E-/LISA für Klavier (1986) von Ludger Brümmer (Kopie des Manuskripts)

Ludger Brümmer: "Für E-/Lisa" für Klavier (1986)

Ludger Brümmer

*1958 in Werne, lebt in Karlsruhe
Computermusik, Elektronische Musik, Akustische Kunst, Multimedia-Werke

Profil

Ausbildung

Pädagogikstudium an der Universität Dortmund (Musik und Kunst), 1983–1989 Kompositionsstudium bei Nicolaus A. Huber und Dirk Reith an der Folkwang Hochschule Essen, 1991–1993 Visiting Scholar am Centre for Research in Music and Acoustics, Stanford University USA

Tätigkeiten

1993–2000 Lehrbeauftragter in Komposition, Synthesis und Analyse an der Folkwang Hochschule Essen, dem Elektronischen Studio der Technischen Universität Berlin, Archimedia Kunsthochschule Linz, an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, am Institut für Neue Musik in Bremen und am Institute of Sonology Den Haag, seit 1994 Forschung, Workshops und Komposition am Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM), 1995-1998 Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Neue Musik Ruhr (GNMR), 2000/2002 Dozent bei den Darmstädter Frühjahrskursen, 2002 Professor am Sonic Art Research Centre der Queens University Belfast, seit 2003 Leiter des Instituts für Musik und Akustik am ZKM, Gastprofessor an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe

Auszeichnungen

zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Folkwangpreis der Folkwang Hochschule Essen, Preis für "Riti Contour" beim Forum Junger Komponisten des WDR, Busoni-Preis der Akademie der Künste Berlin, Goldene Nica der Ars Electronica, ehrenvolle Nennung beim Stockholm Electronic Music Award, "Pierre d'Or" beim Wettbewerb für elektroakustische Musik Bourges, Larry Austin Preis der Internationalen Computer Music Association (ICMA) San Francisco, Gewinner des Rostrum for Electroacoustic Music des UNESCO Music Council, Preis beim Festival Musica Sacra Friburg (Schweiz)

Aufführungen

bei zahlreichen internationalen Festivals, 1992 Zusammenarbeit mit dem Nederlands Danstheater Den Haag and Het Symphonie Orchester Amsterdam für die Choreografie "Tristan und Isolde", 1995/1997 Choreografische Arbeit mit Solisten der Folkwang Hochschule für die Choreografien "Le temps s'ouvre" und "La cloche sans vallées", seit 1997 Zusammenarbeit mit Multimediakünstler und Architekt Christian Moeller für Projekte in Tokyo, Lissabon und London, Aufführungen im Radio France, auf den Internationalen Computermusik-Konferenzen in San Jose (USA), Tokyo, Banff, Thessaloniki, Berlin, Aarhus, 1997/1999 Zusammenarbeit mit Videokünstlerin Silke Braemer und dem Medieninstitut Interartes für das Video "Lizard Point" und "Le temps s'ouvre" mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums NRW

Aufträge

Tonbandmusik für das Auftragswerk "Ruhrort" in Zusammenarbeit mit der Choreografin Susanne Linke (1991), Akademie der Künste Berlin, Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, KlangArt Osnabrück, Expo 2000 Hannover, International Computer Music Association

Anmerkungen zum Werk

Die Arbeit mit anderen Künsten (Animationsfilm, Tanz) bildet einen wesentlichen Bereich im Schaffen Ludger Brümmers. Der Komponist widmet sich vor allem der Computermusik und da besonders der sogenannten Granular-Synthese, bei der bereits existierende Werke mit eigenen kompositorischen Strukturen bearbeitet werden. Kleinste Partikel werden zwischen Unkenntlichkeit und Kenntlichkeit zusammengefügt. (KiR 1995)

Noten

Medien

Werkverzeichnis

Werkverzeichnis

Weblinks

 
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