STADTBIBLIOTHEK ESSEN

Logo und Schriftzug der Sammlung KOMPONISTEN IM RUHRGEBIET (Layout: Detlef Meinicke, Amt für Zentralen Service)

Sammlung der Musikbibliothek

Partiturausschnitt

GLÜHENDE RÄTSEL für Stimme, Zymbeln und Fußtrommeln aus VIERTES LIEDERBUCH (1982) von Heinz-Albert Heindrichs

Heinz-Albert Heindrichs: "Glühende Rätsel" aus "Viertes Liederbuch" für Stimme, Zymbeln und Fußtrommel (1982)

Heinz-Albert Heindrichs

*1930 in Brühl, lebt in Gelsenkirchen
Lieder- und Chorzyklen, Musik für Film, Hörspiel und Bühne, starker Bezug zu Lyrik und Malerei

Profil

Ausbildung

1952-1957 Studium der Germanistik, Musik- und Kunstwissenschaft an der Universität Bonn, 1953-1958 Studium an der Musikhochschule Köln (Dirigieren und Komposition bei Rudolf Petzold und Frank Martin)

Tätigkeiten

Beginn als Filmkomponist in München, 1957-1965 Leiter der Schauspielmusik an den Städtischen Bühnen Essen und Wuppertal, 1964-1966 Dozent für Komposition am Konservatorium Dortmund, 1965 Kritiker für Tageszeitungen im Ruhrgebiet und für Fachzeitschriften wie "Melos", "Musik und Bildung", "Musica", "Neue Musik Zeitung", 1966 Dozent an der Universität Essen, dort 1967 Professor für Musikpädagogik, 1968-1972 Dozent für Schauspielmusik an der Folkwang-Hochschule Essen, seit 1975 Dekan des Fachbereichs "Kunst, Design, Musik", 1983-1996 Professur für das Lehrgebiet "Musik und ihre Komposition" an der Universität Essen, 1989-1996 zugleich an der Folkwang Hochschule Essen, Tätigkeit als Komponist, Musikpädagoge Lyriker, Märchenforscher und Künstler

Auszeichnungen

1954 Kölner Lindströmpreis für "Erstes Liederbuch", 1958 Brüsseler Kammermusikpreis 1958 für sein Streichquartett, 2000 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse

Aufführungen und Aufträge

1956-1972 Gastverträge an vielen Bühnen im In- und Ausland (rund 300 Bühnen-, Hörspiel- und Filmmusiken in Zusammenarbeit mit namhaften Regisseuren wie Piscator, Buckwitz, Palitzsch), musikalische Aktionen und Happenings in Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern wie Beuys, Gräsel, Vostell u.a

Anmerkungen zum Werk

In seinen Arbeiten suchte Heindrichs stets verschiedene Künste zu vereinen. Ab 1972 konzentrierte er sich zunehmend auf die Vertonung zeitgenössischer deutscher Lyrik. Er veröffentlichte selbst Gedichtbände und widmete sich außerdem der Märchenforschung. Aus Notenschrift und Schrift entwickelte er Zeichnungen, Bilder und Überschreibungen, die seit 1978 auf ca. 30 Ausstellungen gezeigt wurden, u.a. auf den Wittener Kammermusiktagen, im Museum Folkwang Essen und im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen.

Noten

Medien

Werkverzeichnis

Weblinks

 
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