STADTBIBLIOTHEK ESSEN

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Sammlung der Musikbibliothek

Partiturausschnitt

Heino Schubert: DER MENSCH, DAS SPIEL DER ZEIT (1982), Oratorium (Partiturausschnitt)

Heino Schubert: "Der Mensch, das Spiel der Zeit", Oratorium (1982)

Heino Schubert

*1928 in Glogau/Schlesien, lebt in Senden
Geistliche Vokal- und Instrumentalmusik

Profil

Ausbildung

Studium in Detmold bei Günter Bialas (Komposition), Kurt Thomas (Dirigieren) und Michael Schneider (Orgel), weiteres Studium in Freiburg/Breisgau bei Edith Picht-Axenfeld (Klavier) und Harald Genzmer (Komposition)

Tätigkeiten

1957-1961 Kantor in Heidelberg, 1961-1981 Domorganist an der Münsterkirche in Essen (reiche gottesdienstliche, konzertante und kompositorische Tätigkeit), 1961-1974 Dozent für Tonsatz und Orgel an der Folkwang Hochschule Essen, 1974-1978 Dozent für die gleichen Fächer an der Musikhochschule Köln, 1978-1991 Professor für Musiktheorie und Tonsatz an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, seit 1991 freischaffender Komponist und Organist im Ruhestand

Auszeichnungen

zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 1958 Rompreis der Villa Massimo, 1964 Kompositionspreis des Kulturkreises im BDI, 1988 Ostdeutscher Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen, 1992 Johann-Wenzel-Stamitz-Preis

Aufträge

Diözese Essen, Katholikentage, Kirchenmusiktage

Anmerkungen zum Werk

Heino Schuberts Kompositionsstil ist eher von Zurückhaltung hinsichtlich klanglicher und harmonischer Experimente geprägt, obwohl er sehr wohl neuere Techniken wie Zwölftönigkeit einbezieht und gezielt mit konstruierten motivisch-thematischen Keimzellen arbeitete (z.B. im Oratorium „Der Mensch, das Spiel der Zeit“). Doch sollte für seine Begriffe wenigstens eines der Elemente Melodik, Harmonik oder vor allem Rhythmik stets präsent bleiben.

Noten

Medien

Werkverzeichnis

Werkverzeichnis

in: Anhalt, Carola - Eckhard Gropp: Der Musiker Heino Schubert ; biographische und musikalische Aspekte. - Pulheim: Arno Musik Verlag, 1998. S. 84-110 S.

Weblinks

 
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