STADTBIBLIOTHEK ESSEN

Logo und Schriftzug der Sammlung KOMPONISTEN IM RUHRGEBIET (Layout: Detlef Meinicke, Amt für Zentralen Service)

Sammlung der Musikbibliothek

Partiturausschnitt

Gerhard Stäbler: INTERNET 1.5 (1996) für Klavier mit 2 bis 3 Radios ad lib. (Partiturausschnitt)

Gerhard Stäbler: "Internet 1.5" für Klavier (1996)

Gerhard Stäbler

*1949 in Wilhelmsdorf bei Ravensburg, lebt in Duisburg
alle Gattungen von Kammermusik bis Musiktheater, Experimentelle Musik, Performance

Profil

Ausbildung

Studium der Komposition bei Nicolaus A. Huber und der Orgel bei Gerd Zacher an den Hochschulen für Musik in Detmold und Essen

Tätigkeiten

Veranstalter zahlreicher Festivals für "Aktive Musik" im Ruhrgebiet, Künstlerischer Leiter der Weltmusiktage der IGNM 1995 und der Projekte "Landmarks / Earmarks" 1999 im Ruhrgebiet, Dozent bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik 1998 in Darmstadt, 2000 Gründer und Leiter des Zentrums für Neue Musik im Duisburger Innenhafen "EarPort" (zusammen mit dem Komponisten Kunsu Shim), 2009 Umzug des Zentrums nach Mülheim/Ruhr, 2011 nach Düsseldorf, zahlreiche Composer-in-residence-Aufenthalte und Gastprofessuren, u.a. in Europa, in Nord- und Südamerika, im Nahen und Fernen Osten sowie in Australien, freischaffender Komponist

Auszeichnungen

zahlreiche Preise und Stipendien, darunter Cornelius Cardew Memorial Prize 1982, Preisträger des ensemblia-Kompositionswettbewerbs Mönchengladbach 1983, Kompositionsstipendium der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestfunks und des Landes Niedersachsen 1987/88, Duisburger Musikpreis 2003

Aufführungen

bei zahlreichen internationalen Festivals für Neue Musik, u.a. in Donaueschingen, Witten, Dresden, Oslo, New York, Belfast, Akyoshidai (Japan) und beim Saarländischen Rundfunk, Aufführungen und Porträtkonzerte weltweit

Aufträge

WDR, SWR, Radio Bremen, SR, BR, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Staatstheater Saarbrücken, Bayerisches Staatsschauspiel, Deutsche Oper am Rhein, Seoul Opera Company, Musiktheater Biennale München, Initiativkreis Ruhrgebiet, Französisches Kulturministerium, EXPO 2000, Essener Philharmoniker, Duisburger Philharmoniker, Kunststiftung Nordrhein-Westfalen

Anmerkungen zum Werk

Stäblers Musik verlässt oft den Rahmen des Konventionellen, indem er Elemente in seine Kompositionen mit einbezieht, die die herkömmliche Aufführungssituation (und damit die übliche Publikumserwartung) durchbrechen. Sei es durch Gesten oder Bewegungen im Raum, durch Licht- und Duftgestaltung oder aktives Einbeziehen des Publikums; immer kommt es ihm darauf an, die Phantasie anzuregen, über Ohren und andere Sinne zu sensibilisieren für neue, unerwartete Möglichkeiten in Wahrnehmung und Denken. Daher auch seine Vorliebe für die Verbindung von Komposition und Improvisation, die von der jeweils einzigartigen Spannung zwischen den Ausführenden im noch offenen, aber bereits gestaltenden Moment lebt. Gleichwohl ist Stäblers Musik in ihren Abläufen immer äußerst durchdacht und kennzeichnet sich durch ausgefeilte Konstruktionen. (Hella Melkert)

Noten

Noten in der Stadtbibliothek Essen

Medien

Werkverzeichnis

Werkverzeichnis

Weblinks

 
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