STADTBIBLIOTHEK ESSEN

Logo und Schriftzug der Sammlung KOMPONISTEN IM RUHRGEBIET (Layout: Detlef Meinicke, Amt für Zentralen Service)

Sammlung der Musikbibliothek

Partiturausschnitt

Günther Wiesemann: Brot und Spiele W 47 (Fassung 1991), Oper in zwei Akten (Partiturausschnitt)

Günther Wiesemann: "Brot und Spiele", Oper in zwei Akten (Fassung 1991)

Günther Wiesemann

*1956 in Hattingen, lebt in Hattingen
Vokalmusik, Kammermusik, Sinfonische Werke, Musiktheater, Lyrik

Profil

Ausbildung

ab 1981 Aufnahme von Kompositionsstudien bei Prof. Jürg Baur an der Kölner Musikhochschule sowie intensives Partiturstudium bei Alfred Schnittke, dessen polystilistischer Ansatz teils sehr mitprägend wirkte

Tätigkeiten

1973 Aufenthalt in der WR-Academy bei Cleveland (Ohio) mit Schwerpunkt Musik, zunächst pianistischer Werdegang auf dem Gebiet solistischer Improvisationsmusik (Jazz und Neue Musik), erst ab 1981 kompositorische Tätigkeit, Zusammenarbeit mit Schriftstellern wie Erich Fried, Max von der Grün, Peter Härtling oder Oskar Ansull, 1990-1995 Lehrauftrag für Neue Musik an der Universität Duisburg, in dieser Zeit Beteiligung am Aufbau einer Abteilung für klinische Musiktherapie in Velbert und Heiligenhaus, Mitinitiator thematischer Reihen Neuer Musik und spartenübergreifender Projekte, Berufung in verschiedene Jurys, seit 1992 auch kontinuierliche Konzerttätigkeit als Pianist, Organist und Perkussionist in eigenen Ensembles

Auszeichnungen

Auszeichnung der Dramatiker-Union Berlin (1985) , 1. Preis beim Kompositionswettbewerb des Ostdeutschen Kulturrates in der Kategorie Klavier (1991)

Aufführungen

außer in Nordrhein-Westfalen u.a. in Kiew, Moskau, Salzburg und Tokio, CD-Aufnahmen und Rundfunkeinspielungen, Porträtkonzerte

Aufträge

nach der Uraufführung der „Ruhrstadtsymphonie“ 1986 in Hagen und Bochum Auftrag für die abendfüllende Oper „Brot und Spiele“ nach einem Libretto Max von der Grüns (UA 1989 Musiktheater Dortmund), 1993 Auftrag für ein Requiem/Memorial nach einem Libretto von Christoph Klimke durch die Konzertgesellschaft Schwerte sowie die Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW (UA 1997 in NRW) (Libretto Christoph Klimke)

Anmerkungen zum Werk

Die Mittel der Neuen Musik liefern Günther Wiesemann die Möglichkeiten zur Komposition, wobei der außermusikalische Bezug, etwa zur Literatur, prägend ist. Freiheit ist für ihn ein Begriff, der stilistische Öffnung meint. Die experimentellen Mitttel der Avantgarde schließt Wiesemann mit ein, aber "nicht mehr selbstbezogen zum Selbstzweck des Experiments".

Noten

Medien

Werkverzeichnis

Weblinks

 
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