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Brahms und der Musikverein

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Johannes Brahms

Johannes Brahms (Foto mit Signatur von 1889)

Essener Musikverein 1961

Der Essener Musikverein 1961 im Saalbau

Brahms dirigiert in Essen

Brahms-Konzert 1884

Johannes Brahms und Essen: das ist die Geschichte einer besonderen Beziehung. 1884 lud der Städtische Musikdirektor GEORG HENDRIK WITTE den Komponisten erstmals ein, in einem Konzert des Essener Musikvereins mitzuwirken. Auf dem Programm standen hauptsächlich Brahmssche Chorwerke, da eine Sinfonie in Anbetracht der damaligen Essener Orchesterverhältnisse nicht in Frage kam. Mitwirkende und Zuhörer wetteiferten miteinander in dem Bestreben, den Gast zu ehren, und Brahms zeigte sich bei dem nach dem Konzert stattfindenden Essen hoch zufrieden mit dem Vortrag seiner Werke.

Brahms-Konzert 1885

Im Jahr darauf kam Brahms zusammen mit der Meininger Hofkapelle und ihrem Leiter Hans von Bülow erneut nach Essen, um mit großem Erfolg seine 4. Sinfonie und die "Akademische Festouvertüre" zu dirigieren. Nach Brahms Tod war es für Witte eine Selbstverständlichkeit, den Komponisten in einem Gedächtniskonzert am 7. Mai 1897 zu ehren.

Hochburg der Brahms-Interpretation

Unter Musikdirektor MAX FIEDLER entwickelte sich die Stadt zu einer Hochburg der Brahms-Interpretation. Zum 25. Todestag des Komponisten fand vom 15. - 22. Mai 1922 ein großes Brahms-Fest mit vier Orchester- und Chorkonzerten sowie zwei Kammerkonzerten im Saalbau statt. Auch anlässlich der Beendigung der offiziellen Tätigkeit Max Fiedlers in Essen im Jahre 1933 wurde wieder ein Brahms-Fest veranstaltet.