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Herkunftssprachlicher Unterricht

Welche Aufgaben hat der Unterricht in der Herkunftssprache?

  • Die natürliche Mehrsprachigkeit der Schüler*innen wird erhalten, gefördert und ausgebaut.
  • Das Selbstbewusstsein der Schüler*innen in Bezug auf ihre Zweisprachigkeit wird gestärkt.
  • Die Motivation für das Sprachenlernen insgesamt wird erhöht.
  • Die Schüler*innen bekommen Orientierungshilfen für eine kulturell komplexe Lebenswirklichkeit in Familie und Schule.

Warum sollen Kinder den Unterricht in der Herkunftssprache besuchen?

  • Weil sie dadurch ihre Herkunftssprache in Wort und Schrift beherrschen werden.
  • Weil sie mit soliden Grundlagen in der Herkunftssprache auch die deutsche Sprache und jede weitere Fremdsprache leichter lernen werden.
  • Weil sie am Ende der Sekundarstufe I eine Sprachprüfung machen können. Eine mindestens gute Leistung in der Sprachprüfung kann eine mangelhafte Leistung in einer Fremdsprache ausgleichen.

Informationen zur Organisation

Der Herkunftssprachliche Unterricht (HSU) an Grundschulen, Förderschulen und Schulen der Sekundarstufe I wird vom Schulamt Essen organisiert und betreut.
Er steht Schüler*innen der Klassen 1 bis 10 offen, die neben Deutsch eine andere Herkunftssprache sprechen.
Eine wichtige Voraussetzung ist, dass die Herkunftssprache als Familiensprache beherrscht, d. h. verstanden und gesprochen wird.

Unterrichtsangebote gibt es bereits in vielen Sprachen. Welche das sind, sehen Sie in der Liste, die Ihnen zum Herunterladen zur Verfügung steht.

Der Unterricht findet nachmittags, in der Regel ab 14.30 Uhr, über drei Schulstunden an verschiedenen Essener Schulen statt und wird von Muttersprachler*innen erteilt.

Sie möchten, dass Ihr Kind am Herkunftssprachlichen Unterricht teilnimmt?

Eine Übersicht, welche der Essener Schulen Herkunftssprachlichen Unterricht anbieten, können Sie sich ebenfalls herunterladen.
Wählen Sie daraus die für Ihr Kind passende Schule aus und tragen Sie sie im Anmeldeformular ein.
Füllen Sie das Anmeldeformular aus und geben es im Sekretariat der Schule Ihres Kindes ab. Es wird dann an den gewünschten Standort weitergeleitet und der Lehrkraft übergeben. Diese meldet sich dann bei Ihnen und nimmt Ihr Kind auf.
Auch das Anmeldeformular können Sie sich rechts herunterladen und ausdrucken.

Warum ist die Teilnahme am HSU sinnvoll und ein Mehrwert für Ihr Kind?

Viele wichtige Informationen zum Herkunftssprachlichen Unterricht in Essen enthält der Informations-Flyer.

Sie finden Ihre Herkunftssprache nicht in der Liste?

Bei Bedarf ist es möglich, neue Lerngruppen für den Herkunftssprachlichen Unterricht einzurichten. Diese werden an der gewünschten Schule in Zusammenarbeit von Eltern und Schulleitung beim Schulamt Essen beantragt. Dazu ist es nötig, dass verbindliche Anmeldungen von mindestens 15 Schüler*innen (Grundschule) bzw. 18 Schüler*innen (Sekundarstufe I) vorgelegt werden.

Fachberatung Herkunftssprachlicher Unterricht (HSU)

Die Ansprechpartnerinnen für den herkunftssprachlichen Unterricht im Schulamt Essen erreichen Sie am Besten per E-Mail, entweder über die zentrale E-Mail-Adresse hsu@schule.essen.de oder persönlich:

Frau Jordan-Armanski + 49 201 88 40 967
Frau Pentek + 49 201 88 40 967

Telefonische Erreichbarkeit i.d.R. mittwochs von 8.00 bis 14.00 Uhr.

 
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