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Verteilung der Flüchtlinge in Deutschland

Die Zuweisung von ausländischen Flüchtlingen (Asylsuchende, Kontingentflüchtlinge) erfolgt in einem bundes- und landesweit geregelten Verfahren. Die Städte sind gesetzlich verpflichtet, Flüchtlinge aufzunehmen.

Dabei wird zunächst den einzelnen Bundesländern nach dem sogenannten Königssteiner Schlüssel, welcher für jedes Jahr entsprechend der Steuereinnahmen und der Bevölkerungszahlen berechnet wird, eine bestimmte Anzahl von Flüchtlingen zugewiesen.

Die Aufnahme von Flüchtlingen ist in Nordrhein-Westfalen im Flüchtlingsaufnahmegesetz NRW geregelt. Dieses Gesetz verpflichtet die Gemeinden zur Unterbringung und zur Betreuung der Asylbewerber. Danach müssen die Kommunen gemäß eines an Einwohner und Fläche orientiertem Verteilschlüssels eine bestimmte Anzahl von Flüchtlingen aufnehmen. Die kommunale Aufnahmequote wird regelmäßig durch die Bezirksregierung geprüft und angepasst.

Für das Jahr 2018 bedeutete das, dass 21,14 % aller Flüchtlinge in Deutschland dem Land NRW zugewiesen wurden.

Von den Flüchtlingen, die NRW zugewiesen werden, muss die Stadt Essen insgesamt 3 % aufnehmen.

Neuzuweisungen für 2018 in Essen

Aktuell hat die Stadt Essen ihre Aufnahmequote zu rund 102% erfüllt, weshalb Essen bis auf Weiteres keine Flüchtlinge von der Bezirksregierung Arnsberg zugewiesen werden.