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Gesundheitliche Versorgung der Flüchtlinge

Grundzüge der Gesundheitsversorgung in Deutschland

Den Gesundheitsratgeber gibt es in Deutsch, Englisch, Arabisch, Kurdisch (Kurmanci) und Paschto. Er kann per Mail unter www.Ratgeber-Gesundheit-fuer-Asylsuchende.de bestellt werden und ist als PDF zum Download auf der internetseite des Bundesgesundheitsministeriums verfügbar:

Arztbesuche

Die kommunal zugewiesenen Flüchtlinge erhalten einen Behandlungsschein vom Amt für Soziales und Wohnen und können sich damit in ärztliche Behandlung ihrer Wahl begeben. Die medizinische Versorgung erfolgt in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte.

Die niedergelassenen Ärzte finden Sie im Internet auf der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein.
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Der Gesundheitswegweiser (pdf, 4152 kB) ReadSpeaker für Migrantinnen und Migranten informiert in sieben Sprachen über die Sprach- und Kulturkompetenzen in den Essener Gesundheitseinrichtungen. Das Angebot finden Sie im Internet auf der Seite der Stadt Essen:

Notdienste

Außerhalb der Praxiszeiten erreichen Sie den Notdienst über die Telefonnummer: 116 117. Im Internet finden Sie die Notfallpraxen hier.

In lebensbedrohlichen Fällen (zum Beispiel Schlaganfall oder Herzinfarkt) sollte sofort der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 alarmiert werden.

Impfungen

Die Infektionskrankheiten, gegen die heute geimpft wird, werden von vielen noch immer als Kinderkrankheiten angesehen. Dies liegt daran, dass sie in der Regel sehr ansteckend sind, so dass ohne Impfschutz die meisten früher bereits als Kind erkrankten. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie harmlos sind. Die Infektionen sind trotz moderner Medizin meist nur schlecht oder gar nicht behandelbar. Medikamente können nämlich oft nur die Symptome wie z. B. Fieber unterdrücken, nicht aber den Erreger selbst bekämpfen. Auch aus diesem Grund bietet die Impfung den wirksamsten Schutz.

Impfangebot für Kinder:
Sie können Ihre Kinder bei den Kinderärztinnen und Kinderärzten in den Praxen impfen lassen. Das Gesundheitsamt bietet alle 14 Tage am Donnerstag ein Impfangebot für Kinder im Gesundheitsamt im Raum 1.53 in der Hindenburgstraße 29, 45127 Essen von 09:00 Uhr bis 11:30 Uhr an. Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 0201 8853431.

Das Impfangebot für Erwachsene wird in den Arztpraxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte angeboten.

Thema "Sexuelle Gesundheit"

In Essen arbeitet der Arbeitskreis "Migration und sexuelle Gesundheit" in diesem Aufgabenfeld zu unterschiedlichen Themen. Dazu gehören z. B.: Schwangerschaft, Familienplanung, Vergabe von Mitteln der Bundesstiftung Mutter und Kind in Not, Schwangerschaftskonflikt, Verhütung, HIV/AIDS und sexuell übertragbare Infektionen (Übertragung, Schutz, Beratung, Test/Untersuchung), Homosexualität, sexuelle Orientierung und sexuelle Lebensstile, Prostitution und sexuelle Gewalt. Neben anonymen, vertraulichen und kostenlosen Einzelgesprächen gibt es in den Beratungsstellen auch unterschiedliche Gruppenangebote wie z. B. Frühstücks-, Café- oder Kunstgruppen sowie verschiedene Freizeitaktivitäten.

Übersicht der Beratungsstellen in Essen