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Zahlen - Daten - Fakten

Bund

Im bisherigen Berichtsjahr 2017 wurden 134.935 Erstanträge vom Bundesamt entgegengenommen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 564.506 Erstanträge gestellt; dies bedeutet einen Rückgang der Antragszahlen um 76,1 % im Vergleich zum Vorjahr.
Die Zahl der Folgeanträge im bisherigen Jahr 2017 stieg gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert (12.559 Folgeanträge) um 19,0 % auf 14.945 Folgeanträge. Damit nahm das Bundesamt insgesamt 149.880 Asylanträge im bisherigen Berichtsjahr 2017 entgegen; im Vergleich zum Vorjahr (577.065 Asylanträge) bedeutet dies einen Rückgang um 74,0 %.

Die fünf Hauptstaatsangehörigkeiten im August 2017

1. Syrien, Arab. Republik24,5 Prozent
2. Irak12,1 Prozent
3. Afghanistan7,9 Prozent
4. Türkei5,0 Prozent
5. Nigeria4,1 Prozent

Essen

Die Unterbringung von Flüchtlingen war auch im Jahr 2016 eine der zentralen Aufgaben der Stadt Essen. Im vergangenen Jahr wurden 4.125 Flüchtlinge aufgenommen, die vom Land Nordrhein-Westfalen auf der Grundlage des Königsteiner Schlüssels zugewiesen wurden. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 waren es 4.391 Menschen.

Insgesamt leben derzeit etwa 20.000 Flüchtlinge im Essener Stadtgebiet, die beispielsweise auch durch Familienzuzüge oder Umzüge aus anderen Städten oder Bundesländern hierher gekommen sind.

Die Hauptherkunftsländer (1) sind in Essen (Stand 30.09.2017)

1. Syrien17,5 Prozent
2. Irak10,7 Prozent
3. Nigeria5,8 Prozent
4. Afghanistan5,5 Prozent
5. Mazedonien5,1 Prozent

1) der in Essen gemeldeten Personen an Adressen von Flüchtlingsunterkünften
Quelle: Stadt Essen, Amt für Statistik, Stadtforschung und Wahlen