26,7 Kilometer, 600 Höhenmeter und tolle Ausblicke

Der BaldeneySteig ist ein Wanderweg, der einmal rund um den Baldeneysee verläuft. Die Hauptroute ist insgesamt 26,7 km lang und gibt tolle Ausblicke. Zudem gibt es vier Seitenblicke, Abstecher zu besonderen kulturellen Highlights, die von der Hauptroute aus erlaufen werden können. Der längste Abstecher mit 4 km ist der Rundgang durch Werden. Die anderen deutlich kürzeren Abstecher führen zur Korte Klippe, zur Ruine Neu-Isenburg und durch die Siedlung Brandenbusch.

Aufgrund der guten Anbindungen am Weg durch den ÖPNV, die Weiße Flotte und die Hespertalbahn, muss der Wanderweg nicht in Gänze, sondern kann auch in Teilen gelaufen werden. Der Weg wird aus gutem Grund als Steig bezeichnet, da die Route in vielen Teilen anspruchsvoll ist und Kondition erfordert. Insgesamt sind 600 Höhenmeter zu überwinden.

Landschaftlich bietet eder Steig eine große Vielfalt. Im Norden läuft man durch Wälder und hat tolle Aussichten. Im Süden wandert man eher über Felder und an Bauernhöfen vorbei.

Wanderkarte erhältlich

Zum Baldeneysteig wurde eine Wanderkarte entwickelt, die bei der EMG-Touristikzentrale am Hauptbahnhof, im Ruhr.Visitor.Center auf Zollverein und an verschiedenen anderen Punkten in der Stadt kostenlos erhältlich ist. An der Strecke selbst wurden zudem einige Informationstafeln aufgestellt, die den Wanderern allgemeine Informationen zum Weg und zu den Seitenblicken geben.

Der Sauerländische Gebirgsverein hat das Benehmensverfahren durchgeführt, mit dem der Weg offiziell genehmigt wurde. Gleichzeitig wurde mit der Route auch ein eigens für den Weg entwickeltes Sonderzeichen genehmigt, mit dem der Weg nun markiert ist. Dieses Zeichen ist für die Hauptroute in grün-blau erstellt, für die Seitenblicke in gelb-blau. Das Sonderzeichen für den Weg lehnt sich an das Grüne Hauptstadt Logo an.

Der BaldeneySteig ist ein Projekt, das das Projektbüro der "Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017" zusammen mit der Bezirksvertretung für den Stadtbezirk IX realisiert hat. Es war Teil des "Green Capital Day" und wurde somit zur Hälfte von der Bezirksvertretung und zur Hälfte vom Projektbüro finanziert. Grün und Gruga sowie die EABG und das Amt für Geoinformation, Vermessung und Kataster waren ebenfalls an dem Projekt beteiligt.