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Grüne Hauptstadt Europas - Essen 2017 startet neue Ideenbörse

Bürgerprojekte 2017:

Lena Halbedel und Florian Krohm halten zwei Hocker aus Sperrmüll in die Höhe
Eine Laufgruppe in grünen T-Shirts
Ein Mann und eine Frau gärtnern in einem Hochbeet

Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 3. Juni

Das Projektbüro der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 setzt auf Nachhaltigkeit und startet eine neue Ideenbörse für Projekte von Bürgerinnen und Bürgern. Einzelpersonen und Gruppen sind herzlich eingeladen, ihre grünen Ideen einzureichen – orientiert an den Lebenswelten des vergangenen Grüne Hauptstadt-Jahres "Mein Grün", "Mein Einkauf", "Meine Wege", "Meine Zukunft" und "Meine Flüsse". Für die Umsetzung stehen pro Projekt bis zu 1.000 Euro zur Verfügung - ein Eigenanteil muss nicht erbracht werden. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 3. Juni. Anschließend werden die Anträge, die ausschließlich online gestellt werden können, gesichtet. Ende Juni entscheidet eine Jury – bestehend aus Vertretern der Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft –, welche Projekte eine Förderung erhalten.

Die Voraussetzungen

Der Kreativität der Bürgerinnen und Bürger sind keine Grenzen gesetzt. Voraussetzungen für eine Bewerbung sind lediglich, dass die Projekte öffentlich zugänglich sind, die Antragsteller keinen wirtschaftlichen Nutzen haben und grundsätzlich die Ziele der Grünen Hauptstadt unterstützen. Zudem gilt: Pro Person kann nur ein Projekt gefördert werden.

Eine Erfolgsgeschichte der Grünen Hauptstadt Europas - Essen 2017

Im Jahr 2017 wurden insgesamt 210 Bürgerprojekte gefördert. Die Bandbreite war riesig: Nachhaltige, originelle, aufwändige und vielfach überraschende Projekte wurden umgesetzt – beispielsweise Ausstellungen, Workshops, Umweltbildungsprojekte oder Begrünungen. Die Zahl der Initiativen, Vereine, Verbände, Kitas und Schulen, aber auch Privatpersonen, die sich mit großem Engagement eingebrachten, war enorm, so dass sich die Stadt Essen entschlossen hat, auch nach dem Titeljahr die Bürgerprojekte weiterleben zu lassen.