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Neubau der Kampmannbrücke

Aktueller Hinweis:

Der Verbindungsweg von Rotemühle zur Kampmannbrücke durch das Naturschutzgebiet Heisinger Aue entlang der Ruhr ist für Fußgänger bis zur Fertigstellung der neuen Kampmannbrücke gesperrt.

Die in den Jahren 1950 bis 1951 gebaute Kampmannbrücke in Essen-Kupferdreh bekommt ein neues Angesicht. Die in die Jahre gekommene Brücke wird abgerissen und durch eine moderne Schrägseilbrückenkonstruktion ersetzt. Die aufwendigen Bauarbeiten mit dem Abbruch der alten und dem Bau der neuen Brücke sowie dem Ausbau der Straße Kampmannbrücke können jetzt beginnen.

Mehr zum Baufortschritt der Kampmannbrücke

Verkehrsführung

Die Sperrung der Kampmannbrücke begann am 18. Juli. Der Neubau macht eine Vollsperrung für etwa 33 Monate erforderlich. Auf die Vollsperrung wird mit Hinweistafeln weiträumig hingewiesen.

Radfahrer werden über die ehemalige Eisenbahnbrücke zwischen Stauseebogen und Hardenbergufer umgeleitet. Mofa- und Rollerfahrer können ihre Zweiräder über die Eisenbahnbrücke schieben, wenn sie nicht die Konrad-Adenauer-Brücke zur Umfahrung nutzen wollen.

Zur Pressemeldung vom 13. Juli mit Hinweisen zur Verkehrsführung

Kosten

Die Gesamtkosten belaufen sich auf insgesamt 12.544.300 Euro (Stand Oktober 2016).

Zuletzt hat der Rat der Stadt Essen am 28. September zusätzliche Mittel in Höhe von 882.000 Euro für den Bau der Kampmannbrücke bewilligt.

Zur Pressemitteilung über die letzte Gesamtkostenänderung

Hochwasser- und besondere Umweltschultzauflagen

Das Baufeld befindet sich im Überschwemmungsgebiet und in unmittelbarer Nähe zur Heisinger Ruhraue, die als FFH-Gebiet eingestuft ist. FFH-Gebiete sind spezielle Schutzgebiete der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, einer Naturschutz-Richtlinie der Europäischen Union (EU).

Dadurch müssen hohe Auflagen eingehalten werden und die technische Komplexität der Baumaßnahme erhöht sich. Das wirkt sich sowohl auf die Kosten als auch auf den Bauablauf aus.

Beispielsweise ist eine ökologische Baubegleitung durch ein Fachbüro notwendig, es darf keine Grundwasserabsenkung durchgeführt werden und es müssen Amphibientunnel im Bereich der Wuppertaler Straße gebaut werden. Auch ist die Baustelleneinrichtung und die Lagerung von Stoffen und Geräten komplexer als bei anderen Baumaßnahmen.

Historie

Informationen zur Geschichte der Brücke und ihrer Bauweise wurden auf einer Internetseite zusammengestellt.
Mehr zur Geschichte der Kampmannbrücke

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