Kultur im Laden / Kultur im Park

„Kultur im Laden“ ist dieses Jahr „Kultur im Park“

"Kultur im Laden" ist unter Corona-Bedingungen nicht machbar. Daher veranstaltet das Kulturamt Essen zusammen mit der künstlerischen Leiterin Veronika Maruhn dieses Jahr am Freitag, 28. August, von 18 bis 22 Uhr "Kultur im Park". Spielort ist der Riehlpark an der Frohnhauser Straße. Der Eintritt ist wie immer frei.

Ab 18 Uhr können Besucher*innen des Stadtteils Musik und Gesang, Schauspiel und Comedy zwischen Büschen und Bäumen live erleben. Die Künstler*innen, die ansonsten auf der Bühne eines Theaters oder Konzerthauses stehen, gestalten ein lustig-leichtherziges Kulturprogramm, an dem alle ihr Vergnügen haben können. Jede der etwa 30-minütigen Vorstellungen gibt es dreimal am Abend, sodass die Besucher*innen sich ihr Lieblingsprogramm individuell zusammenstellen können. Und um 21.30 Uhr treffen sich Darbietende und Publikum zum musikalischen Absacker.

Mit dabei sind auch einige Frohnhauser Geschäftsleute, die allerhand Leckereien sowie Nettes und Nützliches feilbieten.

Für die Einhaltung von Infektionsschutzregeln sorgen mit Charme und Schirmchen drei "Abstandsdamen".

Die Veranstaltung wird großzügig unterstützt von der Bezirksvertretung III und der Sparkasse Essen.

Allgemeine Informationen zum Format "Kultur im Laden"

Zu "Kultur im Laden" öffnen Geschäfte, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe in einem Stadtteil ihre Ladenlokale für die Kleinkunst. Wo ansonsten Wäsche gewaschen und Autos repariert werden, Damenmode, Goldschmuck und türkisches Gebäck verkauft wird, da treten Künstler*innen auf und geben ein Potpourri aus Schauspiel und Satire, Musik und Tanz, deutschen Liedern und afrikanischen Rhythmen zum Besten.

Die Veranstaltung, die einmal im Jahr realisiert wird – bisher in Altendorf und Frohnhausen –, ist ein Gemeinschaftsprojekt des Kulturamts mit der Essener Schauspielerin, Sängerin und Kunstmanagerin Veronika Maruhn. Ziel ist es, in einem kulturell unterversorgten Quartier den Zugang zu verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen zu erleichtern und die Kunst mit dem Alltag der Menschen zu verbinden. Spielorte sind daher keine Musentempel, sondern Geschäfte des täglichen Bedarfs. Und die Darbietungen sind unterhaltsam und – obwohl künstlerisch durchaus anspruchsvoll – auch kulturell ungeübten Menschen leicht zugänglich. Eintrittsgelder werden nirgendwo erhoben.

"Kultur im Laden" wird von den beteiligten Geschäftsleuten als Aufwertung ihres Umfelds betrachtet und daher gern gesehen. Jedes Mal hat sich gezeigt, dass die Veranstaltung zahlreiche Freunde der Kleinkunst aus anderen Stadtteilen anlockt. Insofern kann sich "Kultur im Laden" günstig auf das Stadtteil-Image auswirken und zur positiven Identitätsbildung seiner Bewohnerschaft beitragen.

Kulturprojekte in den Stadtteilen, Schwerpunkt: Kulturelle Bildung

Frau Vetter, Ulrike
+49 201 8841205
eine Frau und ein Mann mit Schirm

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Frau Vetter, Ulrike
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