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Essen 2017 - Grüne Hauptstadt Europas

Beispiele der Aussichtspunkte in Essen

Aussichtspunkt am Hallo

Aussichtspunkt über der Bezirkssportanlage am Hallo

Aussichtspunkt am Niederfeldsee

Aussichtspunkt am Niederfeldsee

Aussichtspunkt im Heissiwald

Aussichtspunkt im Heissiwald

Teilprojekt Essener Aussichten

Die durch den Strukturwandel ausgelöste Grünentwicklung der letzten 30 Jahre, insbesondere im Essener Norden, hat die Stadt nachhaltig positiv verändert. Nicht zuletzt haben zahllose geförderte Stadtumbaumaßnahmen und die "Begrünung Essener Norden" dazu beigetragen. Essen bietet nunmehr als drittgrünste Stadt Deutschlands nicht nur wohnungsnahes Erholungsgrün in der Stadt, sondern auch ausgedehnte stadtnahe Erholungsgebiete für seine Bevölkerung. Dies sind nicht die über 700 Grünanlagen, sondern auch über 400 Spielplätze und mehrere große repräsentative Parks in den Stadtteilen. Der Grugapark bietet Angebote auf Gartenschau-Niveau. 1750 ha Wald, der als naturnaher Erholungswald bewirtschaftet wird und nach dem ökologischen FSC-Standard zertifiziert ist, schafft eine weitere Grundlage für Naturräume in der Stadt und in unmittelbarer Umgebung. Auch ein ausgedehntes Naturschutzgebiet von europäischem Rang hat die Großstadt Essen zu bieten. Mit der Heisinger Ruhraue verfügt sie über ein Rückzugsgebiet für seltene Tier- und Pflanzenarten auf einer Fläche von 150 ha.

Für die Verbesserung der Erreichbarkeit dieser Erholungsräume entwickelt die Stadt Essen seit fast 10 Jahren im Rahmen des Programms „ESSEN.Neue Wege zum Wasser“ mit Partnern, wie der Essener Arbeit und Bildung, dem Regionalverband Ruhr und der Emschergenossenschaft, ein grünes Radwegenetz, welches sich durch die gesamte Stadt zieht. Bereits heute erreicht ein Großteil der Essener Bevölkerung dieses Netz über eine relativ kurze Wegstrecke (250.000 Einwohner bei 500 m Entfernung). Mit den noch geplanten Wegeverbindungen wird sich dieser Anteil in naher Zukunft noch wesentlich erhöhen. Nicht alle Bürger und Besucher der Stadt Essen wissen jedoch um das Potential und die Lebensqualität und auch das alte Image des "Ruhrpotts" belastet noch die Bemühungen, die Stadt lebenswert zu gestalten.

"Essens Aussichten" soll ein Beitrag sein, Essen besser kennenzulernen und helfen, das alte Image zu korrigieren. Aussichtspunkte sind ideale Orte für einen visuellen Eindruck über die Stadt, der sich nicht überall von allein einstellt. Sie sind geeignet, die Stadt in einem neuen Licht zu präsentieren.

Bei der Suche und Auswahl von Aussichtspunkten stehen folgende Kategorien und Schwerpunkte im Vordergrund:

Siedlungsstrukturen

Naturräumliche Besonderheiten

Industriekultur

Still- und Fließgewässer

Sehenswürdigkeiten

Oft ist es auch eine Kombination von zwei oder mehreren Kategorien. Differenziert wird nach freier Zugänglichkeit (Schwerpunkt der Auswahl), aber auch die Orte mit eingeschränkter Zugänglichkeit oder die nur bei besonderen Anlässen erreichbar sind, sollen erwähnt werden.

Bestehende Aussichtspunkte werden instandgesetzt und Sichtbeziehungen wieder freigestellt, falls erforderlich. Zur Visualisierung und Wiedererkennung der Essener Aussichten sollen die frei zugänglichen Orte mit einer baulichen Maßnahme ausgestattet werden. Es sollen je nach Standort aus Recyclingbeton bestehende Infostelen oder Sitzblöcke aufgestellt werden, die neben weiteren Informationsangeboten die Aufgabe übernehmen, den Ort besonders zu markieren. Der Einsatz der Betonstelen ist dort vorgesehen, wo die Örtlichkeit eine Kennzeichnung erfordert, die auch von weiter weg erkennbar sein muss, wogegen prominente oder besonders schützenswerte Standorte (Wald) nur mit einem Sitzblock ausgestattet werden sollen.

Neben der Sichtbarmachung vor Ort sind auch Karten vorgesehen, die die Standorte mit kurzen Beschreibungen enthalten und Wege für Wanderer und Radfahrer aufzeigen. Die schon bestehende Mobilapplikation "ESSEN.Erfahren" kann ebenfalls problemlos alle Standorte aufzeigen, ebenso die gleichnamige Internetpräsentation.

Kontakt

Grünplanung

Telefon
+49 201 8867220

Fax
+49 201 8867350

Sachgebietsleitung Grünplanung, Projektbüro

N.N.
 
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