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Mein Baum für Essen

Der Stadtgarten ist eine der bedeutendsten repräsentativen Parkanlagen der Stadt

Foto: mehrere Personen sitzen auf Bänken im Stadtgarten

Erneuerung des Stadtgartens

Der Park

Die Anlage des Stadtgartens geht auf eine Privatinitiative Essener Bürger im Jahre 1864 zurück, die für die Finanzierung des "Städtischen Gartens" die "Essener gemeinnützige Aktiengesellschaft" gegründet hatten. 1881 kam der Stadtgarten in den kommunalen Besitz und ist damit Essens älteste öffentliche Parkanlage.

Zunächst vor den Toren der Stadt gelegen, stellt er heute nach mehrfachen Erweiterungen die größte Grünfläche in der Innenstadt dar. Neben großzügigen Liegewiesen sind ein Teich mit Fontäne, zwei Spielbereiche sowie zahlreiche Kunstobjekte besondere Anziehungspunkte

Sturmschäden

Von den 342 Bäumen im Park sind

26 Stück vollständig ausgefallen und gerodet, 8 % des Gesamtbestandes,

7 Stück stark beschädigt (Kronenteil- und Starkastausbrüche, in Einzelfällen nur noch Stumpf vorhanden), 2 %,

326 Stück leicht oder nicht beschädigt (kleinere Astausbrüche), 90 %,

Neues Konzept

Die Leitidee des Konzepts zur weiteren Entwicklung des Stadtgartens entsprcht dem Gedanken, insbesondere die Weitläufigkeit des Parks weiter zu betonen.

Diese Eigenschaft findet sich in allen Aspekten wieder. Topografie, Wegeführung, funktionelle Nutzung und Vegetation sind weitläufig, natürlich und weich fließend gestaltet. Soll der Park weiterhin als ein zusammenhängender Freiraum empfunden werden, gilt es diese Gestaltung zu verfolgen und zu stärken.

Da die Parkfläche von allen Seiten durch Bebauung und Straßen abgegrenzt ist, entsteht schnell der Eindruck einer „grünen Insel“, einer Erholungsmöglichkeit inmitten des städtischen Lebens. Um das zu betonen, müssen die Ränder zur Hohenzollernstraße hin verstärkt werden. Eine neue Bepflanzung ist dringend notwendig. Diese verfolgt neben einer schönen Kulissenwirkung innerhalb des Parks ihren Sinn vor allem in der Abschirmung des Verkehrs. Zur Brunnenstraße, dem Aalto-Theater und der Philharmonie hin bildet lockere Bepflanzung transparente Ränder.

Die Eingangsbereiche müssen offen gestaltet werden, um einem Besuch des Parks zu motivieren und den Eindruck eines „grünen Tores“ zu erwecken. Dabei dienen der südliche Eingang am Bouleplatz und die nördlichen Eingänge am Aalto-Theater als Vorbilder.

Mit dem zentralen Teich und seiner eindrucksvollen Wasserfontäne hat der Park einen klar definierten ästhetischen Mittelpunkt. Da dieser in einer Senke liegt, ergeben sich um den Teich herum immer wieder blickführende Sichtachsen.

 
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