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Mein Baum für Essen

Der Volksgarten Kray ist eine der bedeutendsten repräsentativen Parkanlagen im Nord-Osten der Stadt

Erneuerung des Volksgartens Kray

Der Park

Der ca. 10 ha große Krayer Volksgarten wurde 1913 angelegt. Der Park ist geprägt von wertvollem altem Baumbestand und ausgedehnten, leicht geneigten Spiel- und Liegewiesen, die den Eindruck von großzügiger Weite vermitteln.

Besondere Anziehungspunkte sind zwei Teiche und ein Spielbereich mit Bolzplatz. Ende der 70er Jahre wurde der Park erweitert und besser an die umliegenden Wohngebiete angeschlossen.

Sturmschäden

Von den 400 Bäumen im Park sind

79 Stück vollständig ausgefallen, 19 % des Gesamtbestandes,

19 Stück stark beschädigt (Kronen- und Starkastausbrüche, in Einzelfällen nur noch Stumpf vorhanden), 9 %,

302 Stück leicht oder nicht beschädigt (kleinere Astausbrüche), 76 %,

Neues Konzept

Die Leitidee des Konzepts zur weiteren Entwicklung des Krayer Volksgartens entspricht dem Gedanken, dass die positiven Eigenschaften des Parks verstärkt und jene, die dem landschaftlichen Charakter des Parks entgegen wirken, beseitigt werden. An erster Stelle steht die Weitläufigkeit des Parks. Diese Prägung findet sich in allen Aspekten wieder: Topografie, Wegeführung, funktionelle Nutzung und Vegetation sind weitläufig, natürlich und weich fließend gestaltet. Soll der Park weiterhin als ein zusammenhängender Freiraum empfunden werden, gilt es diese Merkmale zu verfolgen und zu stärken.

Da der südliche Parkbereich gegenüber dem nördlichen, einen stark abweichenden Charakter aufweist und die A 40 ebenfalls eine eher trennende Wirkung erzielt, sind die beiden Parkbereiche separiert. Somit bleibt der nördliche Teil ein landschaftlicher Park mit großen, offenen Rasenflächen und vielen unterschiedlichen Sichtbeziehungen, wohingegen der südliche Parkbereich einen waldartige Charakter aufweist.

Im südlichen Parkbereich müssen nur solche Bäume neugepflanzt werden, die Einschnitte oder Lücken in ehemals raumbildenden Kanten darstellen.

Die Eingangsbereiche müssen einladend und offen gestaltet werden, sie sollen den Passanten zu einem Besuch des Parks motivieren und den Eindruck eines „grünen Tores“ erzeugen. Besonders die Unterführung der A 40 ist hier zu berücksichtigen.

Mit dem zentralen Teich und seiner eindrucksvollen Wasserfontäne hat der Park einen klar definierten Mittelpunkt. Da dieser in einer Senke liegt, ergeben sich im gesamten Parkbereich um den Teich herum immer wieder blickführende Sichtachsen.

 
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