Neuste Meldungen aus dem Fachbereich

Einladung zur Veranstaltung am 9.10.2020 in der Reihe "Dialog mit dem Islam"

Die VHS lädt Sie herzlich ein - zu einer Veranstaltung in der Reihe „Dialog mit dem Islam“ zum Thema Bildung.
Freitag, 9. Oktober, 17:30 Uhr, VHS großer Saal.
Anmeldungen werden erbeten unter der Kursnummer 202.4T995M auf www.vhs-essen.de. Die Teilnahme ist kostenlos.
Gastvortrag: Prof. Dr. Haci Halil Uslucan
Bildung und Zuwanderung: Bildungserfolge sehen – Bildungserfolge fördern

Die Reihe „Dialog mit dem Islam“ ist eine gemeinsame Initiative der Stadt Essen und der Kommission Islam und Moscheen in Essen e.V. (KIM-E). Das Ziel ist ein Austausch über Themen, die uns in Essen bewegen. Bildung ist so ein Thema, weil sie für unsere persönliche Entwicklung aber auch für die Entwicklung der Gesellschaft so wichtig ist. Was können wir tun, damit Bildungsangebote genutzt werden und die Freude am Lernen ein Leben lang erhalten bleibt?

Gemeinsam mit Mitgliedern der Moscheegemeinden und mit Imamen soll in dieser Veranstaltung diskutiert werden, wie wir gleiche Bildungschancen für alle Menschen unabhängig von ihrer ethnischen oder religiösen Herkunft ermöglichen können. Professor Dr. Haci Hali Uslucan ist Psychologe und Migrationsforscher. Er hat die Professur für Moderne Türkeistudien an der Universität Duisburg Essen inne und leitet das Institut für Türkeistudien und Migrationsforschung.

Auch die VHS wird sich bei der Veranstaltung als Ort vorstellen, an dem sich die Stadtgesellschaft bildet. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung aber dringend erforderlich, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist.

Die Veranstaltung wird in der Reihe „Dialog mit dem Islam“ präsentiert.

Wissenschaftliche Umfrage zur Lebenssituation syrischer Zugewanderter

In den vergangenen fünf Jahren hat die Stadt Essen besonders viele Menschen aus Syrien aufgenommen, zurzeit leben rund 13.500 Syrer*innen im Stadtgebiet. Um das Zusammenleben gestalten zu können und die Zugewanderten in ihren Bemühungen zur gesellschaftlichen und beruflichen Teilhabe besser unterstützen zu können, ist die Stadt Essen an mehr Informationen über die Lebenssituation dieser Menschen interessiert. Daher wurde die Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) von der Stadtverwaltung beauftragt, eine Befragung der in Essen lebenden syrischen Zugewanderten durchzuführen. Voraussichtlich ab Juli 2020 werden dann Interviewer*innen Kontakt zu der Zielgruppe aufnehmen. Die Befragungen werden auf Deutsch, Arabisch und Kurdisch geführt. Die wissenschaftliche Umfrage wird seitens der Stadt Essen durch das Kommunale Integrationszentrum und das Amt für Statistik, Stadtforschung und Wahlen begleitet und vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) des Landes Nordrhein-Westfalen mitfinanziert.

Am 16.06.2020 fand eine Infoveranstaltung für Multiplikator*innen aus unterschiedlichen Institutionen statt, um das ZfTI beim Erreichen der Zielgruppe noch besser unterstützen zu können. Auch Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm an dieser Veranstaltung teil und hob noch einmal die Wichtigkeit des Forschungsprojekts hervor.

Alle weiteren Informationen zu dem Forschungsprojekt können Sie dem Flyer entnehmen: Flyer zum Forschungsprojekt (pdf, 700 kB)

Haben Sie weitere Fragen? Möchten Sie mehr über die Umfrage wissen? Melden Sie sich bitte bei folgendem Kontakt vom ZfTI:

Dr. Martina Sauer
Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung
Telefon: 0201/3198-103

Integrationsratswahl 2020

Der Integrationsrat, dessen Mitglieder sich über Fragen der Chancengerechtigkeit und der gleichberechtigten Teilhabe in Essen austauschen, wird alle fünf Jahre neu gewählt. 2020 findet die nächste Integrationsratswahl statt. Hier erhalten Sie weitere Informationen zu der Wahl.

Fortbildung Dialogbegleiter*in

Der Dialog-Prozess oder die Kunst des gemeinsamen Denkens - wenn Sie auch Dialoge begleiten wollen, können Sie sich hier (pdf, 2139 kB) weiter informieren.

Mehr zu dem Projekt finden Sie auf der Seite der Jugenddialoggruppen.

KOMM-AN NRW wird 2020 fortgesetzt

Essener Akteure können Fördermittel für Integrationsarbeit beantragen

Auch in 2020 wird ehrenamtliches Engagement bei der Unterstützung von Geflüchteten und Neuzugewanderten wieder durch das Förderprogramm "KOMM-AN NRW" unterstützt. Ziel ist die Begleitung und Stärkung der ehrenamtlichen Arbeit rund um die Förderung der Integration von Geflüchteten und Neuzugewanderten in den Kommunen in NRW.

Informationen zu dem Programm finden Sie auf der KOMM-AN-Seite, zudem können Sie sich von Herrn Andreas Gillar beraten lassen:

Andreas Gillar
KOMM-AN NRW
Telefon: +49 201 8888481
Logo des Kommunalen Integrationszentrums Essen

Die wissenschaftliche Umfrage zur Lebenssituation syrischer Zugewanderter wird mitfinanziert durch:

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