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Manfredstraße / Ursulastraße

Grafik: Lageplan

Lageplan
HPP Architekten Düsseldorf

Grafik: Ansicht des Hofes

Ansicht des Hofes
HPP Architekten Düsseldorf

Grafik: Ansicht der Wohnbebauung von der Manfredstraße

Ansicht der Wohnbebauung von der Manfredstraße
HPP Architekten Düsseldorf

Siegerentwurf für Bebauung in Essen-Rüttenscheid steht fest

Für das Gelände der ehemaligen Spedition Paas an der Manfredstraße/Ursulastraße gibt es nun eine Nachfolgenutzung.

Der Projektentwickler und Grundstückskäufer Arsatec GmbH hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Essen ein städtebauliches Gutachterverfahren durchgeführt, an dem sich fünf Architekturbüros beteiligten. Unter der Leitung des Jury-Vorsitzenden Professor Kunibert Wachten von der Technischen Hochschule Aachen fiel die einstimmige Entscheidung bei der Jury-Sitzung am 30.08.2016 auf den eingereichten Entwurf von HPP Architekten aus Düsseldorf.

Ziel der Planung ist es, auf dem Gelände der ehemaligen Spedition Paas im Stadtteil Essen-Rüttenscheid den bestehenden Gebäudekomplex auf dem Grundstück südlich der Manfredstraße zurückzubauen und durch eine wohnbauliche Nutzung zu ersetzen. Die Neugestaltung des zukunftsfähigen Quartiers mit den Geschosswohnungsbauten wird einen nennenswerten Beitrag dazu leisten, die hohe Nachfrage und somit den Bedarf nach Wohnbauflächen im Stadtteil Rüttenscheid zu befriedigen. Darüber hinaus wird sie dem gesamten Stadtteil neue Impulse geben und so das Umfeld rund um die Manfred- und Ursulastraße zu einem vitalen und wertigen Quartier weiterentwickeln.

Der Entwurf von HPP Architekten überzeugte die Jury nicht nur in seiner Gesamtkonzeption, sondern auch in den Details: Er vernetzt sowohl städtebauliche als auch freiräumliche Qualitäten zu einem gelungenen Quartierskonzept. Auf dem Gelände sind sechs Gebäude mit Dachbegrünung sowie ein begrünter Innenhof mit Spielflächen vorgesehen. Hohe Wohnqualitäten, die gute Integration geförderten Wohnungsbaus, sowie das gelungene Zusammenspiel von privaten und öffentlichen Flächen führen hier zu einem Quartier mit ausgeprägter Identität. Neben HPP Architekten beteiligten sich auch rha reicher haase associierte (Aachen), Fischer Architekten (Köln), Gerber Architekten (Dortmund) und pinkarchitektur (Düsseldorf) an dem städtebaulichen Gutachterverfahren.

Auf der Grundlage des Ergebnisses des Verfahrens soll ein Bebauungsplan für das circa 1,4 Hektar große Gebiet aufgestellt werden.

Alle Konzepte, die im Rahmen des städtebaulichen Gutachterverfahrens entwickelt wurden, werden der Öffentlichkeit im Zuge des Bebauungsplanverfahrens vorgestellt.

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