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Regionales Radwegenetz im Stadtgebiet Essen

Bürgerinformationsveranstaltung

Am 28. November 2018 von 19.00 - 21.00 Uhr hat im Kleinen Saal der Volkshochschule Essen eine Bürgerinformation zum Entwurf des Regionalen Radwegenetzes des RVR stattgefunden.

Die von 60-70 interessierten Bürgerinnen und Bürgern besuchte Veranstaltung wurde vom Abteilungsleiter Generelle Planung / Verkehrsentwicklungsplanung des Amts für Stadtplanung und Bauordnung, Herrn Thomas Weiring moderiert.

Zu Beginn ordnete Herr Thomas Pott, Teamleiter der Abteilung Mobilität beim RVR, die Entwurfsplanung für das Regionale Radwegenetz in das Gesamtmobilitätskonzept des RVR ein. Sein Mitarbeiter Herr Sebastian Welter berichtete über die Vorgehensweise der Konzepterstellung und stellte den ruhrgebietsweiten Entwurf des Radwegenetzes vor.

Im Anschluss daran präsentierte der Radverkehrsbeauftragte der Stadt Essen, Herr Christian Wagener an Hand von Kartenmaterial die auf Essener Stadtgebiet liegenden Abschnitte des Regionalen Radwegenetzes und deren Einordnung in das städtische Radverkehrsnetz. Zusätzlich erläuterte er den Verlauf der einzelnen Strecken, die in die neun Nachbarstädte führen.

Im abschließenden Teil der Veranstaltung stellten die interessierten Bürgerinnen und Bürger Fragen zum Konzept, gaben Hinweisen zum Entwurf und äußerten ihre Meinung über das Vorgehen bei der Konzepterstellung, das vorliegende Entwurfsergebnis und die bestehenden Radverkehrsanlagen.

Dabei wurde das Konzept mehrfach lobend erwähnt. Auch die zum Konzept gehörenden Qualitätsstandards wurden positiv hervorgehoben. Kritisch hinterfragt wurde die Zuständigkeit bei der Umsetzung der Strecken und der Zeithorizont für deren Realisierung. Es wurde darauf hingewiesen, dass Radschnellverbindungen möglichst kreuzungsfrei verlaufen sollen bzw. Vorrang oder möglichst geringe Wartezeiten erhalten müssen. Ebenso wurde ergänzt, dass neben der Wegeinfrastruktur auch ausreichende und qualitativ hochwertige Abstellanlagen erforderlich sind.

Kritisiert wurden Probleme bei aktuellen Radverkehrsanlagen, z.B. zugeparkte Radwege und die zu geringe Akzeptanz des Vorrangs für den Radverkehr in Fahrradstraßen.

Die beigefügten pdf-Dateien beinhalten die bei der Bürgerinformation gezeigten Präsentationen des RVR und der Stadt Essen.

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