Der Rat der Stadt Essen hat die Verwaltung beauftragt, ein "Entwicklungskonzept Baldeneysee" zur Verbesserung der Situation am Baldeneysee zu erstellen.
Unter Federführung des Geschäftsbereichs 6B Planen hat sich ein verwaltungsinterner Arbeitskreis (Baldeneyseekonferenz) gebildet. Zudem wurde ein externes Planungsbüro - KLA kiparlandschaftsarchitekten GmbH mit Herrn Prof. Andreas Kipar - beauftragt, den Prozess zu bearbeiten.

Auf Grundlage einer umfassenden Analyse der aktuellen Faktoren wie den Freiflächenstrukturen, städtebaulichen und verkehrlichen Anbindungen, den unterschiedlichen Nutzungen und deren räumlicher Verteilung sowie weiterer planungsrelevanter Parameter wurden sowohl Defizite als auch Potenziale räumlich und qualitativ identifiziert.
Auf Basis der Ergebnisse des ersten strategischen Konzeptes wurde die Baldeneyseekonferenz fortgesetzt und umsetzungsorientierte Planungen für den gesamten See und sein Umfeld entwickelt, die gemeinsam zum Ziel führen, die Situation am Baldeneysee zu verbessern.
Die Verwaltung wurde vom Rat beauftragt auf dieser Grundlage den Planungsprozess weiterzuführen und die örtlichen Akteure am Baldeneysee und die Öffentlichkeit durch geeignete Beteiligungsformen in den Planungsprozess einzubeziehen.

Rund 150 Bürgerinnen und Bürger besuchten die Bürgerinformation zum Entwicklungskonzept Baldeneysee am Dienstag 23. April 2013 und diskutierten lebhaft und sehr engagiert über die vorgetragenen Analysen und Ideen des Konzeptes. Die Diskussion ist in der Dokumentation zur Bürgerversammlung zusammengefasst.

Als ein erster bedeutender Handlungsraum wurde der Bereich zwischen dem Regattaturm und Schloss Baldeney identifiziert. Räumlich verortete, inhaltlich konkretisierte und zeitlich gestaffelte Maßnahmen wurden insbesondere für diesen Bereich in einem weiteren Schritt herausgearbeitet und in einem Maßnahmen-, Kosten- und Zeitplan als Entwicklungsziele formuliert. Dieses weiterentwickelte Konzept wurde den politischen Gremien im Sommer 2013 vorgestellt. Der Rat der Stadt Essen beauftragte die Verwaltung in seiner Sitzung am 25.09.2013 die Baldeneyseekonferenz fortzuführen und den Maßnahmen-, Kosten- und Zeitplan weiter zu konkretisieren.

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