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Beteiligungsprozess: Die Perspektive Grugabad

Diskutieren Sie mit!

Das im Sommer 1964 eröffnete Grugabad gehört mit zu den besonderen Sportstätten in Essen und der gesamten Metropolregion. In den Anfängen konnten rund 350.000 Besucher pro Jahr gezählt werden, über die Jahre hat sich das Bad zu einer nicht mehr wegzudenkenden Einrichtung rund um die Schwimmkultur im "Revier" entwickelt.

Inzwischen hat sich das Sport- und Freizeitverhalten geändert. Das Grugabad erreicht längst nicht mehr die Besucherzahlen aus den Hochzeiten des Schwimmbetriebes. Mit einem festgestellten Sanierungsbedarf von rund 15 Millionen Euro und rückläufigen Besucherzahlen bleibt deshalb die Frage, wie die Zukunft des Grugabades zu gestalten ist.

Wie sieht das Grugabad der Zukunft aus?

Diese Frage sollte ganz konkret mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, erarbeitet und diskutiert werden. Nur Sie kennen das Grugabad mit seinen Stärken und Schwächen und sind somit wichtige Impulsgeber für ein Grugabad der Zukunft. Dazu wurde ein dialogorientierter und transparenter Planungsprozess, in den Sie sich mit Ihren Ideen und Anregungen einbringen konnten, durchgeführt. Mittels ergebnisorientierter Workshops und öffentlicher Foren wurden gemeinsam mit Experten die Chancen, Perspektiven und Leitideen für das größte Freibad in Essen herausgearbeitet.

Die Workshops sowie die Foren fanden unter Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit im Juni sowie im September 2017 statt. Am Donnerstag, 19. Oktober, fand um 18 Uhr im Congress Center Süd der Messe Essen die öffentliche Abschlusspräsentation im Rahmen des Forum 3 "Perspektive" statt. Die Experten und Moderatoren der Workshop-Teams - Landschaftsarchitekt Andreas Kipar/Mailand (Team 1), Architekt Matthias Pfeifer/Düsseldorf (Team 2) und Architekt Professor Pablo Molestina/Köln (Team 3) - stellten die zentralen Ergebnisse des gesamten Beteiligungsprozesses des Wettbewerbs gemeinsam mit den Bürger-Teamsprechern vor und diskutierten mit dem Publikum die überarbeiteten Vorschläge und Anregungen aus den Workshops. Nebenstehend finden Sie die Dokumentation der Workshops und Foren.

Im Anschluss an den durchgeführten Beteiligungsprozess soll eine Machbarkeitsstudie beauftragt werden, um die entwickelten Gesamt- und Einzelmaßnahmen aufzuarbeiten und in eine zeitlich gestaffelte Entwicklungs- und Sanierungskonzeption inklusive dringend notwendiger Sofortmaßnahmen zu überführen. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie wird die Grundlage für einen durchzuführenden Architekten-Wettbewerb zur Gestaltung des neu ausgerichteten Grugabades darstellen. Darüber hinaus wird das Ergebnis der Machbarkeitsstudie Gegenstand des weiteren Beteiligungsprozesses.

Kontakt

Dipl.-Ing. Ulrich Thole
Telefon: +49 (0)201 88 61352